Marilyn Monroe

Mit Siddur und Luftkuss

Marilyn Monroe, hier ohne ihre Menora

Marilyn Monroe

Mit Siddur und Luftkuss

Vor 95 Jahren wurde die legendäre Schauspielerin geboren

 01.06.2021 09:40 Uhr

Ein Siddur für 7000 Dollar, eine Menora für 112,522 Dollar, ein Kleid für 4,8 Millionen Dollar - vieles, von dem, was Marilyn Monroe bestimmt lieb und wichtig war, wird heute noch für teils hohe Summen bei Auktionen versteigert. Die Schauspielerin, die heute 95 Jahre alt geworden wäre, fasziniert die Menschen also bis ins Jahr 2021.

Vielen mögen vielleicht an das Bild von Monroe bei den Dreharbeiten zu The Seven Year Itch von Billy Wilder denken: sie im weißen Kleid über dem U-Bahn-Schacht an der 52nd Street und der Lexington Avenue in New York. Sie mit dem Luftkuss, der zu ihrem Markenzeichen wurde.

Popkultur 59 Jahre nach ihrem Tod hat Monroe prägende Spuren in der Popkultur hinterlassen. Man denke nur an den Video-Clip zu Madonnas Song Material Girl - eine filmische Anspielung auf eine Szene aus Gentlemen Prefer Blondes - oder an die Künstlerin Madonna selbst, die sich in den 80er-Jahren vom Look der Schauspielerin inspirieren ließ.

https://twitter.com/saru_saraa/status/1388899310721503232

Aber auch das Jahr 2021 trägt Monroe: So zeigt sich die Sängerin Billie Eilish auf dem neuen Cover der britischen »Vogue« von einer für sie ungewohnten Seite - und auch etwas Monroe-esk: Statt Pullover und weiter Hosen trägt Eilish auf den Fotos Korsage, Nylon und Trenchcoat. Ihre Frisur erinnert an Marilyn Monroe.

»Warum ich eine Korsage trage?«, wird die Sängerin in der »Vogue« zitiert. »Meine Sache ist, dass ich tun kann, was immer ich möchte.« Den Fans zumindest gefielen die Fotos sehr: Für das Bild mit dem Trenchcoat sammelte die Sängerin binnen weniger Stunden 17 Millionen Likes. dpa/kat

Weltmeisterschaft

Die Kraft des Gemeinsamen

Vom Hoffen, Mitfiebern und Leiden: Eine Liebeserklärung an die Macht und die Möglichkeiten des Fußballs

von Awi Blumenfeld  11.06.2026

Kulturfest

Jüdische Woche in Leipzig

70 Leipziger Institutionen und Vereine gestalten ein Programm zu jüdischem Leben in Vergangenheit und Gegenwart. Erwartet werden internationale Gäste

 11.06.2026

Dresden

Elnet: Initiative soll Neugier auf jüdisches Leben wecken

Die Kampagne ist Teil des Themenjahres »Tacheles. Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026« und wird zunächst sechs Wochen sichtbar sein

 11.06.2026

Hass auf der Bühne

»Hofnarr der Hamas«: Kritik an Auftritt von Bassem Youssef in Berlin

Der amerikanisch-ägyptische Comedian relativiert die Hamas-Verbrechen vom 7. Oktober und verbreitet Verschwörungsmythen über Israel. Nun werden Forderungen nach einer Absage seiner Vorstellung im Tempodrom laut

von Imanuel Marcus  11.06.2026 Aktualisiert

Festival in Köln

»Shalom-Musik.Koeln« 2026 bringt jüdische Musik in die ganze Stadt

Avi Avital, Sharon Brauner, Omer Klein und Bar Zemach sind nur vier der vielen Künstler, deren Performances auf dem Programm stehen

 11.06.2026

Hollywood

Hasswelle gegen Gwyneth Paltrow wegen Israel-Werbung

Die Datstellerin mit jüdischem Familienhintergrund ist das Werbegesicht für das israelische Luxusbauprojekt 51 Park in Herzliya. Die Quittung: Sie wird online als »genocide queen« beschimpft

 11.06.2026

Leo-Baeck-Preis

»Seine Arbeit hat rettende Relevanz«

Ahmad Mansour lobte in seiner Laudatio auf Dieter Nuhr den Mut und die intellektuelle Unbestechlichkeit des Kabarettisten. Eine Dokumentation

von Ahmad Mansour  10.06.2026

Rede

»Sie beweisen Zivilcourage und folgen mit ihrem Mut dem Beispiel von Leo Baeck«

Zentralratspräsident Schuster hob bei der Vergabe des Leo-Baeck-Preises Dieter Nuhrs ebenso fairen wie kompetenten Blick auf den jüdischen Staat hervor

von Josef Schuster  10.06.2026

Berlin

»Ich bin stolz! Sehr stolz«

Dieter Nuhr ist mit dem Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden geehrt worden. Wir dokumentieren hier exklusiv seine Rede im Wortlaut

von Dieter Nuhr  10.06.2026