Auktion

Menora unter dem Hammer

Marilyn Monroe, hier ohne ihre Menora

Auktion

Menora unter dem Hammer

Siebenarmiger Leuchter von Marilyn Monroe soll bis zu 150.000 US-Dollar einbringen

 04.11.2019 11:12 Uhr

Die Menora von Marilyn Monroe, ein Geschenk ihrer Schwiegereltern Augusta and Isidore Miller, wird am 7. November im New Yorker Auktionshaus Kestenbaum & Co. versteigert. Wie der US-Sender CNN vorab berichtete, wird damit gerechnet, dass der siebenarmige Leuchter bei der Auktion am Donnerstag zwischen 100.000 und 150.000 US-Dollar erzielt.

Hatikwa In die Menora ist eine Spieluhr eingebaut, die beim Aufziehen die israelische Nationalhymne »Hatikwa« spielt. Marilyn Monroe, die zum Judentum konvertierte,  hatte 1956 den jüdischen Schriftsteller Arthur Miller geheiratet. 1961 ließ sich das Paar scheiden. Ein Jahr später starb die Schauspielerin im Alter von 36 Jahren.

Im vergangenen Jahr war Marilyn Monroes Siddur, ihr Gebetbuch, für gut 26.000 Euro im Auktionshaus Greenstein & Co. versteigert worden. ag

Berlin

TU eröffnet neues Kompetenzzentrum für Antisemitismusforschung

Nach umfassendem Umbau stünden künftig rund 55.000 Bücher und Zeitschriften sowie etwa 11.000 visuelle Antisemitika für Forschung und Lehre zur Verfügung

 14.05.2026

Zahl der Woche

13 Gruppen

Fun Facts und Wissenswertes

 14.05.2026

Eurovision Song Contest

Die Leichtigkeit der anderen

Der Schoa-Überlebende Walter Andreas Schwarz vertrat Deutschland 1956 beim ersten Grand Prix Eurovision in Lugano. Seine Biografie prallte auf ein Publikum, das die Vergangenheit hinter sich lassen wollte

von Claudio Minardi  14.05.2026

ESC

In der Höhle des Löwen

Noam Bettan steht für Diversität und Offenheit – und wird genau dafür von »Pro-Palästinensern« attackiert. Doch der junge Israeli will sich nicht unterkriegen lassen

von Martin Krauß  14.05.2026

Interview

»Vertrauen und Austausch«

Kim Wünschmann über den Auftrag des Instituts für die Geschichte der deutschen Juden in Hamburg

von Pascal Beck  14.05.2026

Kino

»Palästina 36«

In ihrer Doku geht die palästinensische Regisseurin Annemarie Jacir fahrlässig mit einem historischen Thema um

von Ralf Balke  14.05.2026

Berlin

Ulf Poschardt gibt Herausgeber-Position bei »Welt« auf

Die Hintergründe

von Steffen Trumpf  13.05.2026

Kommentar

Warum Dieter Nuhr den Leo-Baeck-Preis gerade jetzt verdient hat

Dass der Zentralrat der Juden den Kabarettisten ehrt, sendet ein wichtiges Signal weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus

von Ahmad Mansour  13.05.2026

Film

Iris Knobloch eröffnet 79. Filmfestival von Cannes

Die Festivalpräsidentin sieht einen Wandel in der Filmwelt: »Das Kino ist nicht mehr in Schubladen eingeteilt. Es ist ein sehr offenes Ökosystem.«

 13.05.2026