Klassik

Mendelssohn Bartholdy zum Abschied

Dirigent Zubin Mehta Foto: imago/Hindustan Times

Vor genau zwei Monaten hat der weltberühmte Dirigent Zubin Mehta nach Jahrzehnten sein Amt als Direktor des Israelischen Philharmonieorchesters in Tel Aviv abgegeben. Nun dirigiert Zubin Mehta das Israel Philharmonic Orchestra ein letztes Mal in Berlin.

Auf dem Programm steht das »Concertino« für Streichorchester von Pártos, das Violinkonzert e-Moll op. 64 von Mendelssohn Bartholdy und das wohl bekannteste Werk von Berlioz, die »Symphonie Fantastique«. Der Solist ist der Amerikaner Gil Shaham.

Mehta wurde 1981 zum Musikdirektor auf Lebenszeit ernannt.

Im Oktober wird Mehta in Israel noch eine Konzertreihe mit dem Orchester und verschiedenen Gästen geben. Der Abschluss der Reihe »Time to celebrate Zubin Mehta« ist demnach am 18. Oktober mit dem Pianisten Yefim Bronfman. Auf dem Programm steht unter anderem die Ouvertüre der Oper »Figaros Hochzeit« von Wolfgang Amadeus Mozart.

Damit enden für Mehta 50 Jahre Arbeit mit dem Klangkörper. Der 1936 in Mumbai geborene und in Wien ausgebildete Dirigent war 1969 zum musikalischen Berater, 1977 zum Musikdirektor und 1981 zum Musikdirektor auf Lebenszeit ernannt worden. Im vergangenen Sommer hatte Mehta mehrere Konzerte in Tel Aviv aus gesundheitlichen Gründen absagen müssen.

Auf Mehta wird in Tel Aviv der 30-jährige Israeli Lahav Shani folgen.

Auf Mehta folgt der 30-jährige Israeli Lahav Shani. Er wird ab Oktober designierter Direktor sein und ab Herbst 2020 dann offiziell den Titel tragen, wie die Sprecherin sagte.

Shani dirigierte unter anderem die Wiener Philharmoniker, die Berliner Staatskapelle sowie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Mit dem Israelischen Philharmonieorchester arbeitete er erstmals als Solopianist im Alter von 16 Jahren zusammen. Shani stammt aus Tel Aviv und begann im Alter von sechs Jahren mit dem Klavierspiel.  ja/dpa

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