Frankfurt/Main

Mehr Vertrauen und Transparenz

Rüdiger Mahlo, Repräsentant der Claims Conference in Deutschland Foto: Marco Limberg

Nachdem sich die Erben des deutsch-jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim aus dem Schiedsverfahren der Limbach-Kommission zurückgezogen haben, fordert die Claims Conference erneut eine Vertretung der Opferseite in diesem Gremium.

Eklats wie in diesem Fall wären dann vermeidbar, meint Rüdiger Mahlo, Repräsentant der Claims Conference in Deutschland: »Auch für die Limbach-Kommission würde die Berufung eines Opfervertreters ein Mehr an Transparenz bedeuten und das Vertrauen in die Arbeit der Kommission insbesondere auch auf internationaler Ebene fördern.«

Gemälde Einvernehmlich hatten sich die Erben des deutsch-jüdischen Kunsthändlers Alfred Flechtheim und die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen zunächst an die Beratende Kommission gewandt, um den Verbleib eines Gemäldes von Juan Gris (»Geige und Tintenfass«, 1913), das Alfred Flechtheim gehört hatte, zu klären.

Mit dem Vorwurf fehlender Transparenz und gravierender Verfahrensmängel hatten die Flechtheim-Erben jedoch kürzlich den Rückzug aus dem Schiedsverfahren erklärt. ja

Frankfurt

Wiedereröffnung des Jüdischen Museums verschoben

Bei der Restaurierung des Rothschild-Palais sind Schäden entdeckt worden

 12.12.2019

Zahl der Woche

619,42 Kilometer

Fun Facts und Wissenswertes

 12.12.2019

Finale

Der Rest der Welt

Perfekte Party? Nur mit mir!

von Margalit Edelstein  12.12.2019

Erderwärmung

Die CO2-Diät

Israelische Wissenschaftler programmieren Darmbakterien so um, dass sie sich vom Klimakiller Kohlendioxid ernähren

von Ralf Balke  12.12.2019

pianistin

Atem der Existenz

Im September starb Dina Ugorskaja mit nur 46 Jahren. Jetzt ist ihre letzte Aufnahme erschienen

von Axel Brüggemann  12.12.2019

Literatur

Bronzebüste von Marcel Reich-Ranicki enthüllt

Das Frankfurter Literaturhaus würdigt den vor sechs Jahren verstorbenen Literaturkritiker

 12.12.2019