Herzliya

Leonardo DiCaprio beteiligt sich an Luxus-Hotelprojekt in Israel

Leonardo DiCaprio Foto: picture alliance / Rocco Spaziani

Ein Luxus-Hotel am Hafen von Herzliya, an dem der amerikanische Schauspieler und Filmproduzent Leonardo DiCaprio beteiligt ist, hat eine wichtige Hürde genommen: Das Bezirksplanungs- und Baukomitee von Tel Aviv erteilte diese Woche die Baugenehmigung für das Projekt. Das berichtet »Times of Israel« unter Berufung auf die Finanzzeitung Globes.

Das geplante Hotel soll auf 14 Stockwerken insgesamt 365 Zimmer in zwei Gebäuden umfassen. Zu den luxuriösen Annehmlichkeiten zählen ein großer Pool, ein Konferenzzentrum, diverse Gastronomieangebote sowie ein Yachthafen, der direkt vom Hotel aus zugänglich sein wird. Für den Betrieb sind zudem rund 8000 Quadratmeter Tiefgarage und Technikflächen vorgesehen.

Besonderen Wert legt das Projekt auf Nachhaltigkeit: Die Hotelanlage soll den Standards des US Green Building Council für eine LEED-Zertifizierung entsprechen. Diese ökologische Ausrichtung entspricht der bekannten Umweltaktivismus-Position DiCaprios, der mit seinem Engagement einen wesentlichen Beitrag zur Planung leistet.

Lesen Sie auch

Ursprünglich wurde die Zusammenarbeit bereits 2018 bekanntgegeben, damals war das Vorhaben allerdings deutlich kleiner dimensioniert. Die Verzögerungen bei der Genehmigung sind laut Globes auf den Wunsch der Hagag Group, die das Projekt gemeinsam mit den Brüdern Ahikam und Lior Cohen realisiert, zurückzuführen, den Umfang um das Fünffache zu erweitern. Einen konkreten Fertigstellungstermin gibt es bislang nicht.

Leonardo DiCaprio erklärte damals: »Dieses Projekt wird als Modell für umweltfreundliche Hotelentwicklung weltweit dienen.« Seine Verbindung zu Israel reicht mindestens zwei Jahrzehnte zurück: Bekannt wurde seine langjährige Beziehung zum israelischen Topmodel Bar Refaeli, die nach einem Treffen 2005 begann und fast sechs Jahre hielt. Außerdem investierte er in verschiedene israelische Start-ups, darunter eine Social-Media-App und ein Unternehmen für kultiviertes Fleisch.

Der Schauspieler, der in den 1990er Jahren mit Filmen wie Titanic berühmt wurde und für seine Rolle in The Revenant einen Oscar erhielt, verfügt laut Schätzungen über ein Vermögen von rund 300 Millionen US-Dollar. im

Hollywood

Zwei große Favoriten für die Oscars - und jede Menge Außenseiter

Zwei Filme, die originell zwischen allen Genres hin- und herspringen, führen das Oscar-Rennen an - und das mit einer neuen Rekordzahl von Nominierungen. Doch in der Nacht zum Montag könnte es auch Überraschungen geben

von Marius Nobach  12.03.2026

Berlin

Wirbel um Weimer: Regierung weist Rücktrittsforderung zurück

Erst gab es Debatten über Antisemitismus auf der Berlinale, jetzt über den Buchhandlungspreis: Die Bundesregierung stellt sich hinter ihren Kulturstaatsminister Wolfram Weimer

von Julia Kilian, Verena Schmitt-Roschmann, Sabrina Szameitat, Silke Sullivan  12.03.2026

Aufgegabelt

Kräuter-Hühnersuppe mit Hawaij

Rezepte und Leckeres

von Katrin Richter  12.03.2026

Der Rest der Welt

Der Rest der Welt

Eine Überdosis an Chatgruppen oder Was das Jüdische daran ist

von Nicole Dreyfus  12.03.2026

Tischtennis

Wer waren Marty Reisman und Alojzy Ehrlich?

Der Oscar-nominierte Film »Marty Supreme« knüpft an wahre Biografien an

von Martin Krauss  12.03.2026

Hollywood

Curtis zu Chalamets Opernspruch: Vermächtnis beschädigt

Oper und Ballett interessierten niemanden mehr: Mit solchen Äußerungen sorgt der Oscar-nominierte Timothée Chalamet weiter für Wirbel. Nun meldete sich auch Oscarpreisträgerin Jamie Lee Curtis zu Wort

 12.03.2026

Kolumne

Die Schließung des HIAS Wien ist das Ende einer Ära

Aus für einen Leuchtturm: Die Hebrew Immigrant Aid Society war die erste Anlaufstelle für sowjetische Juden, die in den Westen oder nach Israel auswandern wollten

von Eugen El  12.03.2026

Kinderfilm

Mit dem Aufzug ins Jahr 1938

»Das geheime Stockwerk« zeigt die Zeitreise eines Jungen als Detektivgeschichte. Ein gelungener und mehrfach ausgezeichneter Kinderfilm

von Gabriele Hermani  12.03.2026

Solingen

100 Porträts jüdischer Künstlerinnen im Zentrum für verfolgte Künste

Die Ausstellung erzählt von künstlerischen Lebenswegen zwischen Krieg, Verfolgung und Neubeginn, wie das Museum ankündigte

 11.03.2026