New York

Larry Kramer gestorben

Larry Kramer (1935–2020) Foto: dpa

New York

Larry Kramer gestorben

Der Autor und Aids-Aktivist wurde 84 Jahre alt

 28.05.2020 08:05 Uhr

Der amerikanisch-jüdische Autor Larry Kramer ist tot. Der vielfach preisgekrönte Kramer, der auch durch seinen Einsatz als Aktivist gegen Aids bekannt wurde, sei am Mittwoch im Alter von 84 Jahren in New York an einer Lungenentzündung gestorben, berichteten US-Medien unter Berufung auf seinen Ehemann David Webster.

Der 1935 im US-Bundesstaat Connecticut geborene Kramer besuchte die Elite-Universität Yale und arbeitete danach zunächst in der Fimbranche. Später wurde er als Autor für seine Romane, Drehbücher und Theaterstücke mehrfach ausgezeichnet.

ACT UP Außerdem engagierte sich Kramer, der selbst HIV-positiv war, unter anderem als Mitgründer der Bewegung »Act Up« im Kampf gegen die Aids-Epidemie und für die Gleichberechtigung Homosexueller.

Ein enger Freund Kramers, Willi Schwalbe, sagte laut einem Bericht von Reuters, der Tod des 84-Jährigen sei nicht durch Covid-19 verursacht worden. dpa/ag

Philosophie

Habermas, Israel und die Juden

Eine kritische Würdigung

von Frederek Musall  19.03.2026

Programm

Drei Chöre, 100 Synagogen und ein Unbezähmbarer: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 19. bis zum 26. März

 18.03.2026

Nachruf

Der die Debattenkultur formte

Jürgen Habermas prägte die Bundesrepublik, positionierte sich im »Historikerstreit«, setzte Begriffe und gab Orientierung. Zum Tod des großen Philosophen

von Johannes Heil  18.03.2026

Literatur

Als die Donau durch Kakanien floss

Zur Leipziger Buchmesse: Eine (jüdische) Vision für ein Europa der Regionen, Religionen und der Vielfalt

von Awi Blumenfeld  18.03.2026

Literatur

Gefühle und Zustände

Lena Gorelik schreibt über »Alle meine Mütter«

von Sharon Adler  18.03.2026

Sachbuch

Unter Gedächtnisbeton

Ines Geipel widmet sich in »Landschaft ohne Zeugen« der Rolle kommunistischer Häftlinge im KZ Buchenwald und der Nicht-Aufarbeitung in der DDR

von Steffen Alisch  18.03.2026

Sachbuch

Flucht nach Zaton Mali

Marie-Janine Calic schreibt in »Balkan-Odyssee 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa« über Exilanten auf dem Balkan

von Alexander Kluy  18.03.2026

Jan Jekal

Als Billy Wilder vor dem FBI zitterte

»Paranoia in Hollywood« macht da weiter, wo die Geschichte der rettenden USA aufhört. Eine Achterbahnfahrt mit bitterem Ausgang

von Sophie Albers Ben Chamo  18.03.2026

Interview

»Die Toleranz gegenüber kontroversen Filmen ist seit dem 7. Oktober gesunken«

Die 11. Ausgabe des jüdischen Filmfestival Yesh! will das Judentum in seiner ganzen Vielfalt und Widersprüchlichkeit zeigen

von Nicole Dreyfus  18.03.2026