Ruth Bader Ginsburg

»Kulturelle Ikone«

Wandgemälde in New York zu Ehren von Ruth Bader Ginsburg Foto: imago images/ZUMA Wire

Rund ein Jahr nach dem Tod von Ruth Bader Ginsburg ehrt ein Museum in ihrer Heimatstadt New York die Richterin mit einer Ausstellung.

Die Schau Notorious RBG: The Life and Times of Ruth Bader Ginsburg, die am Freitag in der New York Historical Society am Central Park in Manhattan eröffnet wird, zeigt neben Fotos, Videos und Dokumenten auch zahlreiche persönliche Objekte – unter anderem Richterroben und Krägen sowie Gegenstände aus der heimischen Küche, für die hauptsächlich Ehemann Martin »Marty« Ginsburg zuständig war.

juristin Die linksliberale Juristin sei eine »wegbereitende Richterin und eine echte kulturelle Ikone« gewesen, sagte Museumsdirektorin Louise Mirrer. Die Ausstellung sei ursprünglich als »Feier des Lebens von Richterin Ginsburg« geplant gewesen und nach ihrem Tod in »Andenken an ihre Errungenschaften und ihr Vermächtnis« umgewandelt worden. Die Schau, die ursprünglich vom Skirball Cultural Center in Los Angeles organisiert worden war, soll bis zum 23. Januar 2022 zu sehen sein und danach noch nach Houston und Washington reisen.

Die im September 2020 im Alter von 87 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung gestorbene Ginsburg war 1933 im New Yorker Stadtteil Brooklyn geboren worden und wird von vielen in ihrer Heimatstadt nach wie vor sehr verehrt. dpa

Archäologie

Die Fingerabdrücke von Qumran

Wie Wissenschaftler mithilfe von Künstlicher Intelligenz den Schriftrollen vom Toten Meer ihre letzten Geheimnisse entlocken wollen

von Sabine Brandes  10.08.2026

Campus

Schweigen als Überlebensstrategie

Ein neuer Sammelband beleuchtet die erschütternde Situation jüdischer Studierender und Lehrender an deutschen Hochschulen

von Therese Klein  10.08.2026

Berlin

Bund gibt mehr Geld für Gedenkstätten

Die deutschen Gedenkstätten erhalten von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer mehr Fördermittel - für Projekte, aber auch für den Schutz der Orte und Mitarbeiter.

 10.08.2026

Interview

»Woher haben Sie die Noten?«

Kantor Assaf Levitin und der Verleger Christoph Koop über die Edition »Hashivenu« von Kompositionen für die Synagoge – und das Interesse auch von nichtjüdischen Chören an der Musik »Made in Germany«

von Christine Schmitt  10.08.2026

Musik

Wurde Boy George bei einem Konzert in Frankfurt sabotiert?

Techniker sollen seine In-Ear-Monitore immer lauter gedreht haben, bis der britische Pop-Star seinen Auftritt abbrach

von Imanuel Marcus  10.08.2026

Aufgegabelt

Zitronen-Zaatar-Hühnchen

Rezepte und Leckeres

 09.08.2026

Meinung

Wie Georg Restle die Glaubwürdigkeit des ÖRR untergräbt

Nach dem X-Post des Journalisten hat sich Felix Schotland, Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln, an WDR-Programmdirektorin Andrea Schafarczyk gewandt. Wir dokumentieren das Schreiben im Wortlaut

von Felix Schotland  07.08.2026

Berlin

Einsatz gegen Judenhass: Iris Berben erhält Deutschen Kulturpolitikpreis

Die Schauspielerin steht nicht nur vor der Kamera, sondern engagiert sich auch ehrenamtlich. Der Deutsche Kulturrat würdigt diese Leistung mit einem Preis. Igor Levit ist Laudator

 07.08.2026

Rapper Pashanim während eines Konzertes auf der Bühne

Hiphop

Rapper Pashanim: »Free Palestine« als Verkaufsschlager

Auf seinem neuen Album »Lounge Musik« rappt der Berliner Musiker Pashanim wiederholt über den Israel-Palästina-Konflikt – Kokettieren mit dem palästinensischen Terrorismus inklusive

von Lennart Wilsch  07.08.2026