Jüdisches Museum Berlin

Konzert für den Gründungsdirektor

Ein Geburtstagsständchen von Alma Sadé – was hätte sich der Jubilar zum 90. Geburtstag Schöneres wünschen können? Doch die Sopranistin der Komischen Oper Berlin war nicht die einzige Attraktion des Festaktes am Donnerstagabend für den Gründungsdirektor des Jüdischen Museums Berlin, W. Michael Blumenthal.

Musikalisch umrahmt wurde der Abend von einer zehnköpfigen Band der Hochschule für Musik Hanns Eisler. Sie spielte Stücke von George Gershwin, Nat King Cole und Frank Sinatra – Songs, die für W. Michael Blumenthal, der in Oranienburg bei Berlin geboren wurde, wichtig waren.

Wegbegleiter Als Zeremonienmeister führte der Historiker Christoph Stölzl durch den Abend, erzählte Anekdoten aus dem Leben des Geburtstagskindes und lud Wegbegleiter auf die Bühne wie Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) oder Kulturstaatsministerin Monika Grütters.

Das vorletzte Wort an diesem Abend hatte der amtierende Museumsdirektor Peter Schäfer, der dem Jubilar ein Geschenk überreichte: die Umbenennung der Akademie des Jüdischen Museums in »W. Michael Blumenthal Akademie«. Das Museum wolle die Akademie dauerhaft mit der Person und dem Namen Blumenthals verbinden, betonte Schäfer.

Eine Ehre, die W. Michael Blumenthal mit einer spontanen Rede kommentierte. Er sei »sprachlos, dass er 90 geworden ist«. Die Gäste waren es ebenfalls. Also dann: bis 120!

Lesen Sie mehr über den Festakt in der kommenden Ausgabe am Donnerstag.

Programm

Lesung, Erkundung, Abrechnung: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 19. Februar bis zum 25. Februar

 19.02.2026

Essay

Losing My Religion?

Warum Selbstmitleid und Eskapismus im Kampf gegen die Feinde der Demokratie nicht helfen

von Ayala Goldmann  19.02.2026

Kulturkolumne

Späte Erkenntnis

Warum es Zeit wird, sich nicht alles gefallen zu lassen – schon gar nicht von sich selbst

von Maria Ossowski  19.02.2026

Berlinale

Der richtige Film

Nach der Freilassung der Hamas-Geisel David Cunio hat der israelische Regisseur Tom Shoval eine neue Version seiner Doku »A Letter to David« gedreht. Nun wird sie in Berlin gezeigt

von Katrin Richter  19.02.2026

Berlin

Israelischer Künstler verhüllt Altar

»Parochet«: Die Rauminstallation des Künstlers Benyamin Reich ist für 40 Tage in der Berliner St. Matthäus-Kirche zu sehen

 19.02.2026

Köln

Gil Ofarim belog seine Kinder wegen der Davidstern-Affäre

In einer neuen RTL-Dokumentation gibt der Sänger Auskunft darüber, wie er mit der Situation gegenüber seinen Kindern umgegangen ist

 19.02.2026

Leipzig

Nach Ofarims Dschungel-Triumph: Influencer sammelt Spenden für Markus W.

Der Mann, den der Musiker 2021 fälschlicherweise des Antisemitismus beschuldigt hatte, bedankt sich und plädiert für Transparenz

 19.02.2026

Theater

Buh-Rufe, »Halt die Fresse«-Schreie: Tumult bei Premiere - Zuschauer greifen Schauspieler an

Am Bochumer Schauspielhaus hat ein Stück einen Tumult ausgelöst

 19.02.2026

Zahl der Woche

3,71 Mitglieder

Fun Facts und Wissenswertes

 18.02.2026