Frankfurt

Jüdisches Museum vor Eröffnung

Das Jüdische Museum in Frankfurt am Main Foto: Rafael Herlich

Nach fünf Jahren Bauzeit und zwei Terminverschiebungen ist es soweit: Das neue Jüdische Museum in Frankfurt öffnet seine Türen. Bei einer Pressekonferenz am Montag wird Einblick gegeben in die neue Dauerausstellung, die unter dem Motto »Wir sind Jetzt« steht.

NEUBAU Zudem wird der Museumskomplex vorgestellt. In dem modernen Neubau mit seinem lichtdurchfluteten Atrium sind die Bibliothek und ein koscheres Deli sowie Sonderschauen untergebracht. Im restaurierten historischen Rothschildpalais wird auf drei Etagen die Dauerausstellung präsentiert.

Für den Besucher zugänglich ist das Haus ab Mittwoch, es ist nun doppelt so groß wie das ursprüngliche Museum. Die erste Sonderschau, »Die weibliche Seite Gottes«, ist ab Freitag zu sehen.

KOSTEN 2012 hatte die Stadtverordnetenversammlung entschieden, dass das 1988 eröffnete Haus, seinerzeit das erste kommunale Jüdische Museum in Deutschland, saniert und um einen Neubau erweitert werden muss. Die Kosten wurden auf 50 Millionen Euro gedeckelt.

Zu der Pressekonferenz am Montag haben sich unter anderem Hessens Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) angekündigt. dpa

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie ist so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  08.05.2026

Kulturkolumne

Heißt David demnächst »Dschihad«?

Warum Michelangelo heute nie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale-Jury von Venedig bekommen hätte

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026