Medien

»Journalisten des Jahres« 2023 bei Preisverleihung in Berlin geehrt

Die vom »Medium Magazin« gekürten »Journalistinnen und Journalisten des Jahres« sind bei einer Preisverleihung in Berlin am Montagabend geehrt worden. Zur Feier in einem Berliner Hotel kamen unter anderem die Moskau-Korrespondentin der ARD, Ina Ruck, der Chefredakteur der »Jüdische Allgemeine« Philipp Peyman Engel und der Moderator Claus Kleber. Die undotierten Preise »Journalistinnen und Journalisten des Jahres« werden seit 2004 in mehreren Kategorien verliehen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Ruck war vom Branchenblatt als »Journalistin des Jahres« ausgezeichnet worden. Zur Begründung hatte die Jury im Dezember mitgeteilt: »Trotz staatlicher Repressalien und der Gefahr, als «feindlicher Agent» festgesetzt zu werden, vermittelt Ina Ruck unermüdlich Eindrücke, Hintergründe und Fakten, die uns einen realistischen Blick auf Putins Russland ermöglichen - auf ein Land, das keine freie Presse mehr kennt.«

Weitere Auszeichnungen erhielten etwa Claus Kleber (68) in der Sparte »Lebenswerk« und Philipp Peyman Engel für die »Chefredaktion des Jahres national«, »regional« wurde das Duo Carsten Fiedler und Sarah Brasack vom »Kölner Stadt-Anzeiger« geehrt. Insgesamt gibt es zwölf Kategorien. dpa

Zahl der Woche

7 Wochen

Fun Facts und Wissenswertes

 28.07.2026

Literatur

Von der Liebe in Zeiten der ’Ndrangheta

In seinem Tatsachenroman erzählt der italienisch-jüdische Autor Roberto Saviano die Geschichte einer verschwundenen Frau

von Knut Elstermann  28.07.2026

Aufgegabelt

Marokkanische Bällchen

Rezepte und Leckeres

 28.07.2026

Vladimir Shikhman

Meinung

Das ibug-Festival 2025 – eine sächsische Documenta?

Antisemitismus in der Kunst: Auf dem internationalen ibug-Festival in Chemnitz wurden im vergangenen Jahr Werke gezeigt, die antisemitische Klischees reproduzierten. Droht dieses Jahr eine Wiederholung?

von Vladimir Shikhman  28.07.2026

London

Boy George veröffentlicht israelsolidarischen Song »We Will Dance Again«

Der britische Sänger stellt in seinem neuen Reggae-Lied klar: »Ich stehe auf der Seite der Juden.«

von Imanuel Marcus  28.07.2026

New York

Carly Simon hat Parkinson

Die Sängerin und Songschreiberin mit jüdischem Familienhintergrund kämpft mit zwei gesundheitlichen Problemen. Trotzdem hat es sie es geschafft, ein neues Album aufzunehmen

 28.07.2026

Filmkritik

»Blutspur Antwerpen« – Ein Lehrstück in Sachen Antisemitismus

Keine einzige Rezension hat den Krimi bislang als das gewertet, was er ist: Ein rassistisches Machwerk in Gestalt einer »antisemitischen Parabel«

von Achim Bühl  27.07.2026

Musik

Und sie erinnern sich doch

Die Bayreuther Festspiele begehen ihr 150. Jubiläum mit Nachdenklichkeit

von Maria Ossowski  27.07.2026

Bayreuther Festspiele

Michel Friedman in Bayreuth: Neue Ära der Aufarbeitung beginnt

Um offen mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit umzugehen, haben die Bayreuther Festspiele Michel Friedman als Redner eingeladen. Der Publizist rief eine neue Ära des Erinnerns aus

 26.07.2026