Trailer

Joaquin Phoenix als »Joker« frenetisch gefeiert

Joaquin Phoenix als kaputter Clown Foto: imago

Trailer

Joaquin Phoenix als »Joker« frenetisch gefeiert

Der Schauspieler stellte seinen neuen Film am Samstagabend bei den Filmfestspielen Venedig vor

 31.08.2019 21:10 Uhr

Für seine Rolle des »Joker« ist der US-Schauspieler Joaquin Phoenix beim Filmfest Venedig frenetisch gefeiert worden. Der 44-Jährige stellte das Werk am Samstag bei den Filmfestspielen vor. Phoenix verkörpert darin den legendären Batman-Gegenspieler - der Film fokussiert auf die Vorgeschichte und erzählt, wie aus Arthur Fleck der Joker wurde. Nach ersten Aufführungen in Venedig gab es minutenlangen Applaus.

Regie führte Todd Phillips, der unter anderem durch die »Hangover«-Filme bekannt ist. »Joker« läuft beim Filmfest Venedig im Wettbewerb; im Oktober kommt er in die Kinos. In einer Nebenrolle ist auch der zweifache Oscarpreisträger Robert De Niro zu sehen.

Er habe extrem viel für die Rolle abnehmen müssen, erzählte Phoenix (Golden Globe für »Walk the Line«) vor der Weltpremiere des Films am Abend. »Und das beeinflusst auch deine Psyche, du wirst verrückt.« Außerdem hätten er und Regisseur Phillips sehr früh an der unverkennbaren Lache des Jokers gearbeitet. »Todd beschrieb es als eine Lache, die beinahe schmerzhaft ist - etwas, das versucht herauszukommen.«  dpa

https://www.instagram.com/p/B1tq0agDXds/

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026

München

Simon Rattle bleibt bis 2033 Chef des BR-Symphonieorchesters

»Symphonischer Hoagascht« oder »Singen mit Sir Simon« hießen Projekte, die Sir Simon Rattle eingeführt hat. Die Arbeit mit dem Symphonieorchester des BR und seinem Chor sagt dem Chefdirigenten zu. Er hat nun verlängert

von Barbara Just  08.10.2026

Adania Shibli

Plattitüden in Romanform

Auch das zweite auf Deutsch erschienene Buch der palästinensischen Autorin weist einen holzschnittartigen Charakter auf

von Enno Stahl  08.10.2026

Prag

Spätes Debüt

Der Schriftsteller Eli Beneš gilt als bekannteste literarische Stimme der Juden in Tschechien. Sein Roman über einen Schoa-Überlebenden machte ihn zum preisgekrönten Autor. Eine Begegnung

von Kilian Kirchgeßner  08.10.2026

Literatur

»Es gibt zwei Seiten«

Zur Frankfurter Buchmesse ruft die israelische Autorin Orna Landau gegen den Boykott von Büchern auf: »Entscheidet euch für Wissen«

von Ayala Goldmann  08.10.2026