Antisemitismus

Javier Bardem vergleicht Israels Armee mit den Nazis

Der Schauspieler Javier Bardem Foto: picture alliance / zz/NDZ/STAR MAX/IPx

Hollywood-Star Javier Bardem hat Israel mit Nazi-Deutschland verglichen. »Die IDF sind Nazis«, schrieb der spanische Schauspieler in einem Beitrag auf Instagram.

Bardem verwies auch auf den von Ralph Fiennes in »Schindlers Liste« gespielten KZ-Kommandanten Amon Göth und schrieb: »Ein sadistischer SS-Offizier, der Gefangene von seinem Balkon aus allein zur Unterhaltung erschoss. Er verkörperte die Banalität des Bösen und die Straffreiheit der Grausamkeit innerhalb eines repressiven Militärapparats. Heute ist es dieselbe Logik des Terrors und der Entmenschlichung, die die IDF gegen das palästinensische Volk anwenden.«

Die israelischen Streitkräfte gehen in Gaza gegen den Terror vor. Die Hamas begann den Krieg mit ihren Massakern, Raketenangriffen und Geiselnahmen vom 7. Oktober 2023, hat weitere Attacken dieser Art bereits angekündigt und weigert sich, 50 Geiseln freizulassen, die sich seit 686 Tagen in ihrer Gewalt befinden.

Lesen Sie auch

Während Israel den Terror bekämpft, sorgt es für die Einfuhr von Hilfsgütern für die Bewohner Gazas und schützt Zivilisten so gut es geht, indem es humanitäre Kampfpausen einhält. Auch warnen die IDF die Bewohner Gazas jeweils vor Kämpfen und fordern sie zur Flucht in sicherere Gebiete auf.

Es ist nicht das erste Mal, dass der Ehemann der spanischen Starschauspielerin Penélope Cruz die israelische Armee und die Regierung Israels wegen ihres Vorgehens im Gazastreifen attackiert. Eine Stellungnahme aus Israel zu den jüngsten Aussagen lag zunächst nicht vor.

Laut Arbeitsdefinition des Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) stellen »Vergleiche der aktuellen israelischen Politik mit der Politik der Nationalsozialisten« eine der vielen Formen des Antisemitismus dar. im

Fernsehen

Dschungelcamp 2026: Gil Ofarim soll Rekord-Gage kassieren

Der 43-jährige Sänger bekommt laut »Schlager.de« für seine Teilnahme an der in Australien gedrehten Show mehr Geld als je ein Teilnehmer zuvor

 17.01.2026

Eurovision Song Contest

Hape Kerkeling für Israels Teilnahme

Der Buchautor sagte in einem Podcast: »Das gehört einfach nicht auf die ESC-Tagesordnung, darüber zu sprechen.«

 17.01.2026

Fußball

Makkabäer-Ehrenpreis für den »Freundeskreis Hersh Goldberg-Polin«

Die Fangruppe wird für ihre Haltung, Zivilcourage und ihr klares Werteverständnis gegen Antisemitismus geehrt

 16.01.2026

ESC 2026

Brugger und Schöneberger moderieren ESC-Vorentscheid mit neun Acts

Die ARD verspricht für den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest (ESC) eine breite musikalische Palette. Das TV-Publikum kann am Ende der Show am 28. Februar zwischen drei Acts auswählen

 16.01.2026

Dessau-Roßlau

Buch zur jüdischen Geschichte Anhalts vorgestellt

Ein neues Buch informiert über jüdische Orte in Anhalt und soll zum Besuch anregen

 16.01.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  16.01.2026

Jerusalem

Rachel Goldberg-Polin veröffentlicht Memoiren

Die Mutter der getöteten Hamas-Geisel Hersh Goldberg-Polin: »Ich setzte mich hin, um meinen Schmerz aufzuschreiben, und heraus strömten Verlust, Leid, Liebe, Trauer, Hingabe, Kummer, Verehrung und Zerrissenheit«

 16.01.2026

Fernsehen

»Antisemitismus in Deutschland« im Ersten

Am 27. Januar, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, wird ein »ARD extra« zum Thema Judenhass ausgestrahlt. Am nächsten Tag erfolgt eine Übertragung der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag

 15.01.2026

Dresden

Berben: »Sprachlos darf man nur einen Moment sein«

Die Schauspielerin Iris Berben engagiert sich seit vielen Jahren für eine demokratische Gesellschaft. Beim Dresdner Semperopernball wird sie ausgezeichnet

 15.01.2026