Berlin

Internationales Festival zu jüdischer Gegenwartskunst

Die beiden Künstlerinnen Oxana Chi (l.) und Layla Zami Foto: © lichi

Vom 18. bis zum 20. August findet in Berlin und im Internet ein internationales Festival zu jüdischen Gegenwartskünsten statt.

Die Mitwirkenden und das Publikum seien eingeladen, sich unter dem Titel »Transitions. Festival Jüdischer Gegenwartskünste« mit Umbrüchen in der Gesellschaft zu beschäftigen und das »Potenzial von Veränderbarkeit« zu erkunden, teilte die Leo Baeck Foundation am Dienstag in Berlin mit. Geplant seien Lesungen, Performances, die Ausstellung »Transitions«, Diskussionen und Workshops.

kooperation »Wie wir jetzt und zukünftig als Gesellschaft und Gemeinschaft leben möchten, ist drängender denn je«, betonten Julia Y. Alfandari und Jo Frank von der Festivalorganisation. Angesichts von »Antisemitismus, Rassismus, Frauenhass, der Klimakrise und einer globalen Bewegung hin zu Verengung und Zerstörung« gehe die Veranstaltung »einen Weg der künstlerischen Kooperation, der Offenheit und des Mutes zur Gestaltung«, hieß es.

Das Festival ist eine Kooperation unter anderem der Leo Baeck Foundation, des Auswärtigen Amtes und des Vereins #2021JLID zum Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland«. kna

7. Oktober

Maxim Biller und die Barbaren

In »Schwarze Samstage« kämpft der Schriftsteller mit den Folgen des Massakers in Israel – und zieht eine harte Linie zwischen Juden und »Gojim«

von Tobias Kühn  07.10.2026

TV-Tipp

»Phoenix« - herausragender Film über eine Holocaust-Überlebende

Christian Petzolds grandiose Parabel auf Deutschland im »Jahre Null«

von Felicitas Kleiner  07.10.2026

Programm

Musikalische Crossovers, Kontroverse, Krimi und Krav Maga: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 8. Oktober bis zum 14. Oktober

 07.10.2026

Deutscher Buchpreis

Hermeskeil ist stolz auf Shida Bazyar

Die Auszeichnung würdigt den Roman einer Autorin aus dem Hunsrück. Das gibt der Stadt neuen Anlass, sich mit den verdrängten Kapiteln seiner Geschichte auseinanderzusetzen.

von Ira Schaible, Sandra Trauner  07.10.2026

TV-Tipp

Zwischen Terror und Trauma

Eine Reportage von Jan Philipp Burgard auf WELT TV zeigt Israel und seine Menschen drei Jahre nach dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023

von Detlef David Kauschke  07.10.2026

Im Kino

Mutiges Biopic über Österreichs Ex-Kanzler: »Bruno – Der junge Kreisky«

Harald Sicheritz hat ein Biopic gedreht, das die politischen Kämpfe zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten, zwischen der Linken an sich und den Nationalsozialisten in den 1930er Jahren differenziert darstellt

von Sascha Westphal  06.10.2026

Literatur

Neues Jugendbuch von Holly-Jane Rahlens: Ein eher unbekanntes Kapitel deutsch-jüdischer Geschichte

Displaced Persons Camps der Nachkriegszeit: Sie stehen im Zentrum eines neuen Buches von Holly-Jane Rahlens. »Frostblüten« heißt und erzählt von der Freundschaft der jüdisch-polnischen Estera und der Berlinerin Lotte

von Nina Schmedding  06.10.2026

Aufruf

Buchpreis-Trägerin Shida Bazyar warnt vor AfD

Shida Bazyar ist mit dem diesjährigen Deutschen Buchpreis ausgezeichnet worden. In einem Vorab-Interview äußerte sie sich auch politisch

von Anita Hirschbeck  06.10.2026

Literatur

Shida Bazyar für ihren Roman »Die Lücken« mit Deutschen Buchpreis ausgezeichnet

Der Preis wurde am Montagabend im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse vergeben

 05.10.2026 Aktualisiert