USA

»II’ll Have What She’s Having«

Pastrami-Sandwiches, Bagels mit Frischkäse und dazu Gurken: Jüdische Feinkostläden haben in New York Tradition, viele Fans – und es jetzt sogar ins Museum geschafft. Bis zum 2. April 2023 zeigt die New-York Historical Society (NYHS) am Central Park in Manhattan die Ausstellung I’ll Have What She’s Having: The Jewish Deli.

kult-komödie Das Zitat stammt aus der Kult-Komödie Harry und Sally aus dem Jahr 1989. Harry (Billy Crystal) und Sally (Meg Ryan) sitzen darin in dem jüdischen Feinkostladen »Katz’s« und Harry behauptet, keine Frau könne ihm einen Orgasmus vortäuschen. Danach tut Sally genau das, täuschend echt und mitten im Restaurant – woraufhin eine Frau am Nebentisch zum Kellner sagt: »Ich will genau das, was sie hatte!«

Die Schau, die zuvor bereits im Skirball Cultural Center in Los Angeles zu sehen war, sei »köstlich« und habe »kulturelle Bedeutung«, sagte Louise Mirrer, Direktorin der NYHS. »Und wir wären nicht überrascht, wenn die Besucher sie mit dem Verlangen nach einem Pastrami-Sandwich verlassen.« Zu sehen sind vor allem Objekte aus der Geschichte der sogenannten Delis. Die Anfang des 19. Jahrhunderts gegründete Historical Society hat sich hauptsächlich der Geschichte der Metropole New York verschrieben. dpa/ja

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie ist so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  08.05.2026

Kulturkolumne

Heißt David demnächst »Dschihad«?

Warum Michelangelo heute nie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale-Jury von Venedig bekommen hätte

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026