USA

»II’ll Have What She’s Having«

Pastrami-Sandwiches, Bagels mit Frischkäse und dazu Gurken: Jüdische Feinkostläden haben in New York Tradition, viele Fans – und es jetzt sogar ins Museum geschafft. Bis zum 2. April 2023 zeigt die New-York Historical Society (NYHS) am Central Park in Manhattan die Ausstellung I’ll Have What She’s Having: The Jewish Deli.

kult-komödie Das Zitat stammt aus der Kult-Komödie Harry und Sally aus dem Jahr 1989. Harry (Billy Crystal) und Sally (Meg Ryan) sitzen darin in dem jüdischen Feinkostladen »Katz’s« und Harry behauptet, keine Frau könne ihm einen Orgasmus vortäuschen. Danach tut Sally genau das, täuschend echt und mitten im Restaurant – woraufhin eine Frau am Nebentisch zum Kellner sagt: »Ich will genau das, was sie hatte!«

Die Schau, die zuvor bereits im Skirball Cultural Center in Los Angeles zu sehen war, sei »köstlich« und habe »kulturelle Bedeutung«, sagte Louise Mirrer, Direktorin der NYHS. »Und wir wären nicht überrascht, wenn die Besucher sie mit dem Verlangen nach einem Pastrami-Sandwich verlassen.« Zu sehen sind vor allem Objekte aus der Geschichte der sogenannten Delis. Die Anfang des 19. Jahrhunderts gegründete Historical Society hat sich hauptsächlich der Geschichte der Metropole New York verschrieben. dpa/ja

Programm

Kleine Großstadtdektive, ein musikalischer Golem und Gespräche: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 5. bis zum 12. März

 03.03.2026

Kult-Comics

80 Jahre Lucky Luke: Der Cowboy mit dem smarten Pferd

Zwar trägt Lucky Luke keinen Davidstern. Der jüdische Autor René Goscinny trug aber entscheidend zum Witz und dem großen Erfolg der Serie bei

 03.03.2026

Berlin

Tuttle will bei Berlinale bleiben - ist der Streit vorbei?

Die US-Amerikanerin Tricia Tuttle leitet das renommierte Filmfestival seit 2024. Nach Vorwürfen und Kontroversen legt sie sich fest: Sie will weitermachen. Aber längst nicht alle Fragen sind geklärt

von Verena Schmitt-Roschmann, Sabrina Szameitat  03.03.2026

Berlin

Weimer: »Auf gutem Weg« zu zukunftsfester Berlinale

Die US-Amerikanerin Tricia Tuttle will Leiterin des Filmfestivals bleiben. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien reagiert knapp

 03.03.2026

Berlin

Tuttle: Will »in vollem Vertrauen« Berlinale-Chefin bleiben

Nach politischen Kontroversen wird lebhaft über die Zukunft der Berlinale diskutiert - und die ihrer Chefin. Im Interview erklärt Tricia Tuttle, wieso sie im Amt bleiben will

von Sabrina Szameitat  03.03.2026

Potsdam

Zentrum für jüdischen Film wird eröffnet

An der Filmuniversität Babelsberg soll Lea Wohl von Haselberg ein neues Zentrum für jüdischen Film und audiovisuelles Erinnern leiten

 03.03.2026

Doppel-Interview zu Holocaust-Forschung

»Wir streiten uns nicht über die Fakten«

Seit Wochen tobt im Feuilleton ein Streit über den Stellenwert der Kollaboration in den von Nazi-Deutschland besetzten Ländern. Erstmals diskutieren die Hauptprotagonisten, die Schoa-Historiker Jan Grabowski und Stephan Lehnstaedt, direkt miteinander

von Ayala Goldmann, Michael Thaidigsmann  03.03.2026

Berlin

Wirbel um Berlinale-Chefin: Tricia Tuttle hält an Amt fest

Wie geht es weiter bei der Berlinale? Es wurde lebhaft über die Zukunft des Filmfestivals und die Intendantin diskutiert. Nun äußert sie sich erstmals selbst dazu

 03.03.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Purim-Stress? Absolut zu empfehlen!

von Nicole Dreyfus  02.03.2026