Kino

Hoffnung auf mehr »Harry und Sally«

Das Internet brennt. Nun ja, zumindest der ältere Teil. Also der, der sich noch an den Film »Harry und Sally« von 1989 erinnert. Ein Instagram-Post der Hollywoodschauspieler Meg Ryan und Billy Crystal sorgt derzeit für eine Glücksemoji-Schwemme und Serotonin-Ausschüttung auf Höchstniveau.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

»Endlich ist es so weit, wir kommen wieder zusammen für etwas Grandioses. Ich kann es kaum erwarten, es euch allen zu zeigen«, haben Ryan und Crystal unter einem Foto gepostet, das sie beide auf einem Sofa zeigt. Genau, DEM Sofa, auf dem Harry und Sally am Ende der kultigen Liebeskomödie aus dem Jahr 1989 sitzen und darüber sprechen, wie sie einst zusammengekommen sind.

»Drei Monate hat es gedauert. Zwölf Jahre und drei Monate«, sagte Sally damals über die Beziehung, die sich durch ganze Lebensphasen der Freundschaft zog, obwohl Harry ihr doch gleich zu Beginn erklärt hatte, dass Männer und Frauen nicht befreundet sein können.

Lesen Sie auch

Sollte es nun, nach »sechs Monaten, 35 Jahren und sechs Monaten«, tatsächlich weitergehen mit einem der beliebtesten Liebespaare der Filmgeschichte? Gerüchte gab es immer wieder über eine Fortsetzung des Klassikers, der 2022 sogar von der Library of Congress als »kulturell bedeutsam« in das National Film Registry der Vereinigten Staaten aufgenommen wurde. Zuletzt anlässlich des 30-jährigen Jubiläums 2019, als Crystal und Ryan mit Regisseur Rob Reiner in Erinnerungen schwelgten. Die gefeierte Drehbuchautorin Nora Ephron ist leider bereits 2012 verstorben.

Bleibt zu hoffen, dass es nicht nur ein Werbespot wird, was einige Fans befürchten. »Meg, spiel nicht mit meinen Gefühlen, wenn das nur ein bescheuerter Super-Bowl-Clip wird«, schreibt eine Userin. Oder wie Harry sagen würde: »Wenn man merkt, dass man den Rest seines Lebens mit jemandem verbringen möchte, möchte man, dass der Rest des Lebens so schnell wie möglich beginnt.«

Glosse

Der Rest der Welt

Mit Fran Lebowitz und Larry David in der Ringbahn – ein Traum

von Katrin Richter  22.03.2026

Geburtstag

Für immer Captain Kirk: William Shatner wird 95

Mit der »Enterprise« brach er in den 60er Jahren in die »unendlichen Weiten« des Weltalls auf. »Star Trek« machte den jüdischen Schauspieler weltberühmt

von Holger Spierig  22.03.2026

Aufgegabelt

Tahini-Gugelhupf mit Kardamom und Orange

Rezept der Woche

von Katrin Richter  21.03.2026

Journalismus

Neuer Georg Stefan Troller Preis ehrt Beiträge über jüdisches Leben

Er hat einst das Interview-Format revolutioniert. Ein neuer Journalisten-Preis wird im Namen des im September 2025 gestorbenen Schoa-Überlebenden Georg Stefan Troller ausgeschrieben

 20.03.2026

Genuss

Koschere Frühlingsblumen

Warum der Sederabend für Weinliebhaber kein Albtraum mehr sein muss

von Jacques Abramowicz  20.03.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  20.03.2026

Literatur

Eine schrecklich nette Familie

Aus Schweden kommt ein jüdischer Berlin-Roman von Anna Brynhildsen

von Frank Keil  20.03.2026

Iryna Fingerova

»Man darf Kulturen nicht vergleichen«

Die Schriftstellerin und Ärztin über die Folgen einer Emigration, ihr Verhältnis zur Ukraine und das Leben als Jüdin in Deutschland – allesamt auch Themen ihres Romans »Zugwind«

von Maria Ossowski  20.03.2026

Jugendbuch

Zwei Jungen und die Liebe

Julya Rabinowich erzählt in »Mo & Moritz« eindringlich, aber auch plakativ von einer Beziehung zwischen einem Juden und einem Muslim

von Katrin Diehl  20.03.2026