Kino

Gal Gadot verfilmt Roman über jüdisch-arabische Liebe

Schauspielerin Gal Gadot Foto: dpa

»Wonder Woman«-Darstellerin Gal Gadot (34) will den Roman »Borderlife« über eine jüdisch-arabische Liebe auf die Leinwand bringen.

Die israelische Schauspieler beschrieb das umstrittene Buch (dt. Titel »Wir sehen uns am Meer«) am Dienstag auf Instagram als »wunderbare Liebesgeschichte, die die Welt sehen muss«. Sie würde diese »besondere Story« mit ihrem Mann Jaron Varsano, ihrer Produktionsgesellschaft Pilot Wave und dem Sender Keshet 12 gemeinsam produzieren.

https://www.instagram.com/p/B6eKTyUhUDn/

Das Buch der israelischen Autorin Dorit Rabinyan aus dem Jahr 2015 war in die Schlagzeilen geraten, als es in Israel von den Bücherlisten der Schulen gestrichen wurde. Die Entscheidung des Erziehungsministeriums war als rassistisch kritisiert worden. Der Roman erzählt die schwierige Liebe zwischen einer jüdischen Israelin und einem Palästinenser, die sich in New York kennenlernen.

Zuletzt drehte Gadot unter anderem »Wonder Woman 1984« ab. Im Sommer 2020 soll sie in ihrer Rolle als Amazonenkämpferin in die Kinos kommen. Der Original-Film »Wonder Woman« mit Gadot, Chris Pine und Robin Wright war 2017 ein großer Kinohit.

Mit ihrer neu gegründeten Produktionsfirma Pilot Wave hatte Gadot im Oktober angekündigt, das Leben der polnischen Widerstandskämpferin Irena Sendler auf die Leinwand bringen. Sie ist dabei als Produzentin und Hauptdarstellerin an Bord. Ob sie auch in der »Borderlife«-Verfilmung mitspielen wird, wurde zunächst nicht bekannt.  dpa

Weltraumtechnologie

Wo Sterne und Start-ups funkeln

In der Wüstenstadt Mitzpe Ramon im Süden Israels soll in den nächsten Jahren eine »Space City« samt Mars-Simulation entstehen

von Sabine Brandes  15.02.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  15.02.2026

NS-Zeit

Die gleichen Stationen eines viel zu frühen Todes

Auch sie führte Tagebuch: Margot Frank war die wenig bekannte Schwester von Anne Frank. Doch ihre Erinnerungen gingen verloren

 15.02.2026

Trend

»Spiritually Israeli«: Antisemitismus als Meme

Warum ein Begriffspaar in den sozialen Medien gerade populär ist – und wieso es nichts mit Israel zu tun hat

von Nico Hoppe  15.02.2026

Reaktion

»Medialer Sturm«: Berlinale verteidigt Künstler

Nach Debatten bei den Filmfestspielen veröffentlicht Festivalchefin Tricia Tuttle einen Appell – und nimmt die Jury in Schutz

 15.02.2026

Aufgegabelt

Korkenzieher-Gurken mit Gochujang-Dressing

Rezepte und Leckeres

 14.02.2026

Berlinale

Nachdenken über Siri Hustvedt

Die Regisseurin Sabine Lidl hat eine sehenswerte Dokumentation über die amerikanische Schriftstellerin gedreht – ein Filmtipp

von Katrin Richter  14.02.2026

Berlinale

Arundhati Roy sagt Teilnahme ab

Als Begründung nannte sie die aus ihrer Sicht »unerhörten Aussagen« von Mitgliedern der Jury zum Gaza-Krieg

 14.02.2026

NS-Raubkunst

Wolfram Weimer kündigt Restitutionsgesetz an

»Eine Frage der Moral«: Der Kulturstaatsminister stimmt einem unter anderem vom Zentralrat der Juden geforderten Gesetz zu

 14.02.2026