Jüdisches Museum Berlin

Fotografen blicken auf Israel

Das Jüdische Museum Berlin zeigt ab Freitag eine Fotoausstellung mit Porträts von Menschen und Landschaften aus Israel und den palästinensischen Gebieten. Zu sehen sind mehr als 200 Werke von zwölf internationalen Künstlern.

Der künstlerische Blick auf Israel und die palästinensischen Gebiete sei bei der Ausstellung unter dem Motto This Place entscheidend, unterstrich der Direktor des Museums, Peter Schäfer: »Vorgefertigte Kategorien haben wir genug.«

»Wir wollen hinter die Schlagzeilen der Israel-Berichterstattung blicken«, sagt Kurator Brenner.

SCHLAGZEILEN Für das Fotoprojekt This Place reisten die Fotografen teils mehrfach und über mehrere Monate hinweg nach Israel und in die palästinensischen Gebiete, wie der französische Fotograf und Kurator des Projektes, Frédéric Brenner, sagte.

Mit ihren Arbeiten versuchten sie, hinter die Schlagzeilen zu blicken. Entstanden sei ein neues, widersprüchliches Porträt von Israel, »das eine binäre Sichtweise überwinden« könne, sagte Brenner.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Die Ausstellung war bereits in Prag, Tel Aviv und New York zu sehen. In Berlin wird sie bis zum 5. Januar kommenden Jahres gezeigt.

Lesen Sie mehr dazu in der kommenden Printausgabe der Jüdischen Allgemeinen.

Kassel

Erneuter Judenhass-Vorfall bei der documenta

Junges Forum der Deutsch-israelischen Gesellschaft: »Es ist unfassbar«. Kuratoren bestreiten den Vorwurf

 16.08.2022

Kassel

documenta: Bildungsstätte Anne Frank zieht bitteres Fazit

»Wenn Bildungsbürger an unseren Stand kommen und völlig selbstverständlich krude antisemitische Verschwörungstheorien äußern, dann muss das uns alle alarmieren«, so die Stiftung

 16.08.2022

Gil Ofarim

»Die Leipziger Justiz könnte einen Schauprozess anstreben«

Die Staatsanwaltschaft hatte den Musiker wegen Verleumdung und falscher Verdächtigung angeklagt

 16.08.2022

Gelsenkirchen

Lesung für Esther Bejarano abgesagt

Die 2021 verstorbene Zeitzeugin Esther Bejarano sollte mit einer Lesung gewürdigt werden. Doch ein geladener Gast sorgte für große Empörung

von Lilly Wolter  16.08.2022 Aktualisiert

Medien

Zentralrat der Juden gratuliert Friede Springer

Josef Schuster: »Tiefe Verbundenheit mit der jüdischen Gemeinschaft und dem Staat Israel«

 15.08.2022

Autobiografie

Unter dünner Eisschicht

Die Psychotherapeutin Helga Kurzchalia erzählt lakonisch und prägnant von einer kommunistischen Kindheit in Ost-Berlin

von Marko Martin  13.08.2022

Glosse

Der Rest der Welt

Wie mir Amazon den Synagogenbesuch erschwert

von Beni Frenkel  13.08.2022

Sowjetunion

Nacht der ermordeten Dichter

Vor genau 70 Jahren ließ Stalin die jiddische Lyrik auslöschen

von Alexander Kluy  13.08.2022

Nachruf

Trauer um Rolf Eden

Er galt als einer der bekanntesten Playboys Deutschlands, als Discokönig von Berlin. Nun ist Rolf Eden im Alter von 92 Jahren gestorben

 12.08.2022 Aktualisiert