Team Israel Start-Up Nation

»Eine Tour ohne Paris ist keine Tour«

Für Israel im Sattel: der deutsche Radprofi André Greipel Foto: imago

Team Israel Start-Up Nation

»Eine Tour ohne Paris ist keine Tour«

Radprofi André Greipel hofft auf gutes Ende der Tour de France

 17.09.2020 08:26 Uhr

Der deutsche Radprofi André Greipel hofft, dass die Tour de France trotz der steigenden Corona-Infektionszahlen die Hauptstadt Paris erreichen wird. »Eine Tour ohne Paris ist keine Tour. Wir brauchen es, dass die Tour bis dahin weiterfährt. Ob das zu verantworten ist, ist die andere Seite. Da gibt es andere Leute, die die Entscheidung treffen«, sagte der 38 Jahre alte Greipel im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Auf einigen Etappen wie in Lyon habe das Hygienekonzept der Tour nicht gegriffen. »Natürlich war das beängstigend nah, wie die Zuschauer herangekommen sind. Das ist nicht das, was die Verantwortlichen haben wollten«, sagte Altstar Greipel, der von einer »komischen Tour« spricht.

BLASEN Es sei ein anderer Zirkus. »Wir fahren nur Fahrrad. Wir sind in unseren Blasen unterwegs, haben keinen Kontakt nach außen. Wir brauchen keine Autogramme schreiben, müssen nicht großartig Interviews geben. Das ist wie mit seinen Kollegen zum Training zu gehen«, ergänzte der gebürtige Rostocker.

Greipel möchte auf den Champs Élysées »noch mal meinen Sprint fahren«. In Paris hatte der Sprintstar 2015 und 2016 triumphiert. Greipel glaubt, dass es seine Abschiedsvorstellung bei der Tour sein wird. »Ich gehe davon aus, dass das meine letzte Tour ist. Aber das ist in Ordnung«, sagte der elfmalige Etappengewinner.

Im nächsten Jahr wechselt der viermalige Tour-Champion Chris Froome ins Team Israel Start-Up Nation. Dann dürfte die Mannschaft ganz auf das Gesamtklassement ausgerichtet werden. dpa

Fernsehen

»Antisemitismus in Deutschland« im Ersten

Am 27. Januar, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, wird ein »ARD extra« zum Thema Judenhass ausgestrahlt. Am nächsten Tag erfolgt eine Übertragung der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag

 15.01.2026

Fernsehen

Dschungelcamp 2026: Gil Ofarim soll Rekord-Gage kassieren

Der 43-jährige Sänger bekommt laut »Schlager.de« für seine Teilnahme an der in Australien gedrehten Show mehr Geld als je ein Teilnehmer zuvor

 15.01.2026

Dresden

Berben: »Sprachlos darf man nur einen Moment sein«

Die Schauspielerin Iris Berben engagiert sich seit vielen Jahren für eine demokratische Gesellschaft. Beim Dresdner Semperopernball wird sie ausgezeichnet

 15.01.2026

Tel Aviv

TV-Koch in Israel: Kochen gibt in Kriegszeiten Halt

Ist es angemessen, in Kriegs- und Krisensituationen viel Zeit auf gutes Essen zu verwenden? Ja, sagt Tom Franz aus Israel. Gerade dann erfülle Kochen eine wichtige Funktion

 15.01.2026

Antisemitismus

Schriftstellerin Funk lebt lieber in Tel Aviv

Künstlerinnen und Künstler aus Israel klagen seit Langem über Schwierigkeiten in Deutschland

 15.01.2026

Kulturkolumne

Wiederauferstehung in Venedig

Oder: Brodsky ist ein jüdischer Kater

von Maria Ossowski  15.01.2026

Musik

»Ein starker, erdender Groove«

Die Israelin Tair Haim ist mit der Band »A-WA« bekannt geworden. Jetzt ist ihr Solo-Album »Maktub« erschienen. Ein Gespräch über jemenitische Sounds, Gesänge von Frauen und den Klang der »Tindrum«

von Katrin Richter  15.01.2026

Mainz

Neue Ausstellung erinnert an Synagogen, Rabbiner und Matzenbäcker

Vom uralten Grabstein bis zum KI-generierten Rabbiner-Avatar reicht die Spannweite. Die Ausstellung »Shalom am Rhein - 1000 Jahre Judentum in Rheinland-Pfalz« im Landesmuseum Mainz präsentiert so umfangreich wie nie das jüdische Erbe im Land

von Karsten Packeiser  15.01.2026

Los Angeles

Sängerin Gracie Abrams gibt ihr Filmdebüt

Zuletzt machte sie mit Taylor Swift Musik, jetzt wagt sich die 26-jährige Bardin erstmals vor die Filmkamera. Für ihr Spielfilmdebüt hat sie eine gefragte Regisseurin gefunden

 15.01.2026