Literaturtage

Deutsch-israelischer Dialog

Foto: pr

Die Deutsch-Israelischen Literaturtage laden zum 14. Mal zu Lesungen und Diskussionen über Populismus und gesellschaftliche Polarisierung nach Berlin ein. Erwartet werden acht Autoren aus Israel, Deutschland und Österreich, wie die Heinrich-Böll-Stiftung und das Goethe Institut als Veranstalter in Berlin mitteilten.

Gesellschaft Unter dem Motto »Lauter, immer lauter?« werde am 4. und 8. September über die Zukunft Europas, Nationalismus, Fake News und gesellschaftliche Spaltung diskutiert. Zu den vier Lesungen kommen je ein israelischer und ein deutschsprachiger Autor zusammen.

Aus Israel werden die vier Autoren Dov Alfon, Sami Berdugo, Maayan Ben Hagai und Mati Shemoelof angekündigt. Die deutschsprachige Seite wird von Friedrich Ani, dem Österreicher Franzobel, Dilek Güngör und Tijan Sila vertreten. Alle Lesungen finden den Angaben zufolge in deutscher und hebräischer Sprache mit Simultanübersetzung statt.

Die Deutsch-Israelischen Literaturtage finden den Angaben nach seit 2005 abwechselnd in Israel und Berlin statt. Unterstützt werden die Literaturtage unter anderem von der »Berliner Zeitung« und RBB Kultur. epd

Berlin

Vor 70 Jahren lief »Das Tagebuch der Anne Frank« auf deutschen Bühnen

Ihr Tagebuch gehört zur Weltliteratur. Das gleichnamige Theaterstück polarisierte dagegen

von Nikolas Ender  25.09.2026

Yotam Ottolenghi

Auch einfach lecker

Der israelisch-britische Koch hat sein neues Buch »Simple Too« in Berlin vorgestellt

von Katrin Richter  25.09.2026

Frankfurt

Jüdische Gemeinde Frankfurt erhöht Druck auf Hessischen Rundfunk

Im Streit um das in der NS-Zeit enteignete Grundstück der örtlichen B’nai-B’rith-Loge stehen nun auch personelle Konsequenzen im Raum

 25.09.2026

UEFA Nations League

Wirbel um Eckfahnen-Jubel nach Gelb-Rot für Israels Stürmer

Der israelische Stürmer Sayed Abu Farkhi schnappte sich beim Torjubel im Spiel gegen Österreich die Eckfahne - und wurde daraufhin vom Platz gestellt

 25.09.2026

Fernsehen

Adolf und seine »Akte«

Die fünfte Staffel von »Babylon Berlin« spielt 1933 zur Zeit von Hitlers Machtergreifung. Unterhaltung mit politischem Anspruch, aber stimmen die Fakten?

von Ayala Goldmann  25.09.2026

Berlin

Iris Berben: Antisemitismus entschieden entgegentreten

In Lesungen, Schulbesuchen oder öffentlichen Diskussionen tritt die Schauspielerin unermüdlich für jüdisches Leben ein. Dafür wurde sie nun ausgezeichnet - und erhält emotionale Worte von Igor Levit

 25.09.2026

Los Angeles

Rapper Macklemore kündigt »Free Palestine Tour« in Europa an

Wegen israelfeindlicher Äußerungen wurde der US-Rapper aus dem Vorprogramm der Tour von Popstar Ed Sheeran gestrichen. Jetzt kündigt er drei europäische Auftritte an

 25.09.2026

TV-Tipp

Jonah Hill in tollem Sportdrama: »Die Kunst zu gewinnen - Moneyball«

Film über ein Baseball-Team aus anderswo aussortierten Spielern

von Jan Lehr  24.09.2026

Engagement

Erstklassig, Digga!

Der Fußballverein Hannover 96 ist nun beim Projekt »Shalom, Digga« in Niedersachsen mit dabei

von Katrin Richter  24.09.2026