Literaturtage

Deutsch-israelischer Dialog

Foto: pr

Die Deutsch-Israelischen Literaturtage laden zum 14. Mal zu Lesungen und Diskussionen über Populismus und gesellschaftliche Polarisierung nach Berlin ein. Erwartet werden acht Autoren aus Israel, Deutschland und Österreich, wie die Heinrich-Böll-Stiftung und das Goethe Institut als Veranstalter in Berlin mitteilten.

Gesellschaft Unter dem Motto »Lauter, immer lauter?« werde am 4. und 8. September über die Zukunft Europas, Nationalismus, Fake News und gesellschaftliche Spaltung diskutiert. Zu den vier Lesungen kommen je ein israelischer und ein deutschsprachiger Autor zusammen.

Aus Israel werden die vier Autoren Dov Alfon, Sami Berdugo, Maayan Ben Hagai und Mati Shemoelof angekündigt. Die deutschsprachige Seite wird von Friedrich Ani, dem Österreicher Franzobel, Dilek Güngör und Tijan Sila vertreten. Alle Lesungen finden den Angaben zufolge in deutscher und hebräischer Sprache mit Simultanübersetzung statt.

Die Deutsch-Israelischen Literaturtage finden den Angaben nach seit 2005 abwechselnd in Israel und Berlin statt. Unterstützt werden die Literaturtage unter anderem von der »Berliner Zeitung« und RBB Kultur. epd

Frankreich

»Fick dich, Gisèle, fickt euch, ihr Zionisten«

Gisèle Journo ist Jüdin und betreibt in Paris eine Agentur für Influencer. Jetzt ist sie Zielscheibe antisemitischer Anfeindungen geworden. Auslöser war der Boykottaufruf einer Europaabgeordneten

von Michael Thaidigsmann  21.08.2026

Orlando (Florida)

Harrison Ford wird erneut zu Indiana Jones

Diesmal wird der jüdische Darsteller kein Abenteuer auf der Leinwand erleben. Aber worum geht es dann?

 21.08.2026

Memoiren

Und dennoch!

2012 erschienen die Lebenserinnerungen der Schoa-Überlebenden Charlotte Knobloch. Titel: »In Deutschland angekommen«. Heute sagt sie: »Ich habe mich getäuscht.« Jetzt legt deshalb ein weiteres Buch vor

von Christoph Renzikowski  21.08.2026

Yotam Ottolenghi (l.) und Anthony Bourdain

Kulinarisches

Als Yotam Ottolenghi mit Anthony Bourdain einmal in der Wüste landete

Der israelisch-britische Koch erinnert sich zum Filmstart von »Tony« an seine Begegnung mit seinem berühmten amerikanischen Kollegen

von Katrin Richter  21.08.2026

London

Boy George nimmt Pro-Israel-Song mit großer Band neu auf

Mit diesem Schritt erhofft sich der britische Popsänger eine größere Verbreitung von »We Will Dance Again«. Auf den Hass von Israelfeinden reagiert er ebenfalls mit einem neuen Lied

von Imanuel Marcus  21.08.2026

Frankfurt am Main

Motty Steinmetz stimmt auf die Hohen Feiertage ein

Es dürfte es ein Abend werden, bei dem Musik und Spiritualität besonders eng miteinander verbunden sind

 20.08.2026

Vorschau

Widderhorn im Dom und ein Hauch von »Yiddish Summer« - Festival »Shalom-Musik.Koeln«

Begegnungen, Neugier und Zuhören fördern - das wollen die Macher des Festivals »Shalom-Musik.Koeln«. Und reichlich Musik und Gesang auf die Bühne bringen. Der Verein hinter dem Festival bekommt dafür jetzt einen Preis

von Leticia Witte  20.08.2026

Kunst

Von Guggenheim bis Geffen

Wie jüdische Mäzene im 20. Jahrhundert der Moderne zum Durchbruch verhalfen

von Jana Talke  20.08.2026

Kulturkolumne

Some like it cold

Warum Disneys Eiskönigin nicht nur gegen Hitze hilft

von Sophie Albers Ben Chamo  20.08.2026