Berlin

Deutsch-Hebräischer Übersetzerpreis verliehen

Israels Botschafter Yakov Hadas-Handelsman, Israels Kulturministerin Miri Regev, die Übersetzerinnen Nitza Ben-Ari und Ruth Achlama sowie Kulturstaatsministerin Monika Grütters (v.l.) Foto: Israelische Botschaft

Kulturstaatsministerin Monika Grütters und ihre israelische Amtskollegin Miri Regev haben am Donnerstag in Berlin erstmals den Deutsch-Hebräischen Übersetzerpreis verliehen. Die Auszeichnung ging an Ruth Achlama für ihre Übersetzung der Romane Eine Wiener Romanze von David Vogel und 1948 von Yoram Kaniuk aus dem Hebräischen ins Deutsche. Der Preis für Übersetzungen ins Hebräische ging an Nitza Ben-Ari für Goethes Hermann und Dorothea und an Yirmiyahu Yovel für seine Übersetzung der Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant.

chance Bei der Preisverleihung sagte Monika Grütters, dass mit dem Übersetzerpreis diejenigen gefördert werden sollen, die ganz entscheidend dazu beitragen, dass Israelis und Deutsche einander immer besser kennen- und verstehen lernen. »Übersetzerinnen und Übersetzer sind wahre Brückenbauer zwischen unseren Kulturen – insofern ist der Preis eine großartige Chance für einen lebendigen Kulturaustausch zwischen unseren Ländern«, so Grütters weiter.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde im 50. Jubiläumsjahr der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel als gemeinsame Initiative der Kulturstaatsministerin Monika Grütters und des israelischen Kulturministeriums ins Leben gerufen. Er wird künftig alle zwei Jahre verliehen, abwechselnd in Deutschland und Israel. ja

Madrid

Kritik an Zara wegen Halloween-Kostüm mit Ähnlichkeit zu KZ-Kleidung

Die Hintergründe

 01.10.2026

Kalifornien

Israelischer Schauspieler Guy Kapulnik stirbt bei Flugzeugabsturz

Parallel zur Schauspielerei entwickelte sich das Fliegen zu einem zentralen Bestandteil seines Lebens

 01.10.2026

»NAZA«

Die Banalität der Propaganda

Der umstrittene Film über Israels digitale Kriegsführung in Gaza beherrscht das Spiel mit Gefühlen. Ein Versuch, sachlich zu bleiben

von Sophie Albers Ben Chamo  30.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  30.09.2026

Fernsehen

Adolf und seine »Akte«

Die fünfte Staffel von »Babylon Berlin« spielt 1933 zur Zeit von Hitlers Machtergreifung. Unterhaltung mit politischem Anspruch, aber stimmen die Fakten?

von Ayala Goldmann  30.09.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 1. Oktober bis zum 8. Oktober

 30.09.2026

Hard-Rock-Legenden

Kiss feiern 50 Jahre »Rock and Roll Over«

Eine umfangreiche Neuauflage des Albums kommt. Was ist enthalten?

 29.09.2026

Fußball

Im Kreuzfeuer: Irischer Nationalspieler mit israelischer Mutter

Finn Azaz wurde für Irlands Nationalkader für die Länderspiele gegen Israel nominiert. Weil er eine israelische Mutter hat, soll seine Zukunft im irischen Team aber infrage stehen

von Michael Thaidigsmann  29.09.2026

Geburtstag

Streitbare Mahnerin: Lea Rosh wird 90 Jahre alt

Ihr Name ist eng verbunden mit dem Holocaust-Mahnmal in Berlin. Schon früh beschäftigte sich die Journalistin Lea Rosh mit der Judenverfolgung im Nationalsozialismus. Am Donnerstag wird sie 90 Jahre alt

von Birgit Wilke  29.09.2026