TV

»Das Literarische Quartett« kehrt zurück

Maxim Biller Foto: dpa

TV

»Das Literarische Quartett« kehrt zurück

Im Herbst wird die erste Sendung ausgestrahlt. Mit dabei: der Schriftsteller Maxim Biller

 28.05.2015 12:16 Uhr

Das ZDF legt die Sendung Das Literarische Quartett neu auf. Ab Oktober werde Literaturkritiker Volker Weidermann seine beiden Mitstreiter Christine Westermann, Maxim Biller sowie einen prominenten Gast im Foyer des Berliner Ensembles begrüßen, teilte der Sender am Donnerstag mit.

Geplant sind sechs Sendungen pro Jahr, die in der Regel freitags um 23 Uhr ausgestrahlt werden. Debattiert wird über vier Bücher. Das Literarische Quartett wird die Nachfolgesendung von Das blaue Sofa mit Wolfgang Herles, der im Spätsommer in Pension geht.

Tradition Zwischen 1988 und 2001 hatte das ZDF 77 Ausgaben der Sendung ausgestrahlt. Feste Teilnehmer waren über viele Jahre der 2013 verstorbene Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek und Sigrid Löffler. Zuletzt nahm Iris Radisch anstelle von Löffler an der Sendung teil.

Ziel der Neuauflage sei es, beste literarische Unterhaltung, Kritik und Leidenschaft ganz in der Tradition des Literarischen Quartetts mit Marcel Reich-Ranicki zu bieten, sagte Peter Arens, Leiter der der ZDF-Hauptredaktion Kultur. Der neue Gastgeber Volker Weidermann ist Literaturchef beim Spiegel. Zuvor war er Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Der Schriftsteller und Kolumnist Maxim Biller arbeitet unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, die Moderatorin und Autorin Christine Westermann ist vor allem aus dem WDR-Fernsehen (Zimmer frei) bekannt. epd

Fernsehen

»Antisemitismus in Deutschland« im Ersten

Am 27. Januar, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, wird ein »ARD extra« zum Thema Judenhass ausgestrahlt. Am nächsten Tag erfolgt eine Übertragung der Gedenkstunde für die Opfer des Nationalsozialismus im Bundestag

 15.01.2026

Fernsehen

Dschungelcamp 2026: Gil Ofarim soll Rekord-Gage kassieren

Der 43-jährige Sänger bekommt laut »Schlager.de« für seine Teilnahme an der in Australien gedrehten Show mehr Geld als je ein Teilnehmer zuvor

 15.01.2026

Dresden

Berben: »Sprachlos darf man nur einen Moment sein«

Die Schauspielerin Iris Berben engagiert sich seit vielen Jahren für eine demokratische Gesellschaft. Beim Dresdner Semperopernball wird sie ausgezeichnet

 15.01.2026

Tel Aviv

TV-Koch in Israel: Kochen gibt in Kriegszeiten Halt

Ist es angemessen, in Kriegs- und Krisensituationen viel Zeit auf gutes Essen zu verwenden? Ja, sagt Tom Franz aus Israel. Gerade dann erfülle Kochen eine wichtige Funktion

 15.01.2026

Antisemitismus

Schriftstellerin Funk lebt lieber in Tel Aviv

Künstlerinnen und Künstler aus Israel klagen seit Langem über Schwierigkeiten in Deutschland

 15.01.2026

Kulturkolumne

Wiederauferstehung in Venedig

Oder: Brodsky ist ein jüdischer Kater

von Maria Ossowski  15.01.2026

Musik

»Ein starker, erdender Groove«

Die Israelin Tair Haim ist mit der Band »A-WA« bekannt geworden. Jetzt ist ihr Solo-Album »Maktub« erschienen. Ein Gespräch über jemenitische Sounds, Gesänge von Frauen und den Klang der »Tindrum«

von Katrin Richter  15.01.2026

Mainz

Neue Ausstellung erinnert an Synagogen, Rabbiner und Matzenbäcker

Vom uralten Grabstein bis zum KI-generierten Rabbiner-Avatar reicht die Spannweite. Die Ausstellung »Shalom am Rhein - 1000 Jahre Judentum in Rheinland-Pfalz« im Landesmuseum Mainz präsentiert so umfangreich wie nie das jüdische Erbe im Land

von Karsten Packeiser  15.01.2026

Los Angeles

Sängerin Gracie Abrams gibt ihr Filmdebüt

Zuletzt machte sie mit Taylor Swift Musik, jetzt wagt sich die 26-jährige Bardin erstmals vor die Filmkamera. Für ihr Spielfilmdebüt hat sie eine gefragte Regisseurin gefunden

 15.01.2026