»Walk of Fame«

Carrie Fisher wird posthum geehrt

Carrie Fisher (1956–2016) schrieb als Prinzessin Leia in »Star Wars« Filmgeschichte. Foto: dpa

»Walk of Fame«

Carrie Fisher wird posthum geehrt

Die Schauspielerin erhält 2022 einen Stern auf dem Hollywood Boulevard

 20.06.2021 06:51 Uhr

Hollywood-Star Mark Hamill (69) freut sich über die geplante posthume Ehrung seiner »Star Wars«-Kollegin Carrie Fisher auf Hollywoods »Walk of Fame«. Er gratuliere allen neuen Sternen-Empfängern, aber besonders seiner »Weltraum-Schwester« Carrie Fisher, die eine »einzigartige, urkomische und respektlose Naturgewalt« war, schrieb Hamill am Samstag auf Twitter. »Ihr Stern wird von hier bis in die Ewigkeit leuchten.« Dazu postete Hamill mehrere gemeinsame Fotos aus »Star Wars«-Zeiten. 

Fisher, die im Dezember 2016 im Alter von 60 Jahren gestorben war, spielte in »Star Wars« die Rolle der Prinzessin Leia, eine Schwester von Jedi-Ritter Luke Skywalker (Hamill).  

Showgeschäft Der »Walk of Fame« auf dem Hollywood Boulevard, mit fast 2700 Sternen, ehrt seit 1960 Verdienste im Showgeschäft. Die Betreiber hatten am Freitag über drei Dutzend Stars benannt, die 2022 mit einer Sternenplakette auf dem Bürgersteig geehrt werden sollen.

Neben Fisher gehören unter anderem Salma Hayek, Francis Ford Coppola, Willem Dafoe und die Sängerinnen Ashanti und Avril Lavigne dazu. Die Termine für die Enthüllung der Plaketten im kommenden Jahr sind noch nicht bekannt.

Hamill hatte die Auszeichnung 2018 erhalten. Star Wars-Schöpfer George Lucas und Han-Solo-Darsteller Harrison Ford waren damals bei der Zeremonie mit anwesend. dpa

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  03.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026

Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

 03.11.2026

Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

 03.11.2026

Kino und Literatur

»Holocaust im Film« - Eine Spurensuche von 1946 bis heute

Im November kommt der Essayfilm »Holofiction« ins Kino: Regisseur Michal Kosakowski untersucht die filmische Ikonografie des Holocaust. Zur Geschichte des Holocaust-Films gibt es auch schon das gleichnamige Sachbuch

von Marcus Stiglegger  03.11.2026

Lesen!

Existenzialistische Suchbewegungen

In Benjamin Steins »Tiferet« geht es um die letzten Dinge, um alles und nichts – und vor allem um Abschied und Verlust

von Tobias Prüwer  02.11.2026

Interview

»Gemeinsam nach der Wahrheit suchen«

Carlos Fraenkel, der neue Leiter des Potsdamer Einstein Forums, will unterschiedliche Denktraditionen miteinander ins Gespräch bringen – und die Philosophie stärker in der Gesellschaft verankern

von Ayala Goldmann  02.11.2026

Aufgegabelt

Frühstückskartoffeln

Rezepte und Leckeres

 02.11.2026

Sprachen

Neues Spanisch-Wörterbuch: »Jüdisch« bleibt ein Synonym für »geizig«

Die Real Academia Española weigert sich, einen argentinischen Richterspruch umzusetzen - auch in der Neuausgabe ihres Kompendiums der spanischen Sprache findet sich ein Beispiel für Alltagsantisemitismus

von Michael Thaidigsmann  02.11.2026