Benefizkonzert

Berliner Philharmoniker spielen für Geiseln und Zivilbevölkerung

Die Berliner Philharmoniker mit Dirigent Kirill Petrenko Foto: picture alliance/dpa

Mit einem Benefizkonzert wollen die Berliner Philharmoniker mit Chefdirigent Kirill Petrenko und musikalischen Gästen ein Zeichen für die Freilassung der israelischen Geiseln und den Schutz der palästinensischen und israelischen Zivilbevölkerung setzen. Unter dem Motto »Gemeinsam für Menschlichkeit« kommen dabei nach Angaben vom Donnerstag am 20. Dezember namhafte Musikerinnen und Musikerinnen aus aller Welt zusammen.

Mit dabei sind demnach die Pianistin Martha Argerich, der Pianist Kirill Gerstein, der Bariton Thomas Hampson, der Cellist Steven Isserlis, die Sopranistin Anna Prohaska und der Geiger Christian Tetzlaff. Mit dem Pianisten Iddo Bar-Shaï, dem Oud-Spieler Taiseer Elias und den Sängerinnen Noa und Mira Awad wirken auch israelische und palästinensisch-israelische Künstlerinnen und Künstler mit.

Das Programm zum Einheitspreis von 25 Euro plus Spendenoption endet mit Max Bruchs Orchesterwerk Kol Nidrei, gespielt von den Philharmonikern unter Petrenko.

»Das menschliche Leid im Nahen Osten hält unvermindert an«, heißt es in der Ankündigung. »Nach dem mörderischen Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober und inmitten einer verheerenden humanitären Krise im Gazastreifen werden immer noch mehr als hundert Geiseln, die aus Israel entführt wurden, gefangen gehalten. Ihr Leben und das der Zivilbevölkerung im Gazastreifen und in Israel ist in höchster Gefahr.« dpa

TV-Tipp

»Robert Lembke - Wer bin ich?« -Doku-Drama über die TV-Legende

»Robert Lembke - Wer bin ich« ist ein kluger Film über Verdrängung, Volksbildung und das Schweigen einer TV-Legende über die eigene Vergangenheit

von Jan Lehr  31.05.2026

Literatur

»Sie verdichten, was zu zerfallen droht«

Die Schriftstellerin Yasmina Reza ist mit dem Frank-Schirrmacher-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Wir dokumentieren die Laudatio von Christian Berkel

von Christian Berkel  31.05.2026

Zeitreise

Historische Frankfurter Judengasse wird virtuell erlebbar

In den Alltag von Jüdinnen und Juden im Jahr 1864 in Frankfurt am Main eintauchen, sich als Passant in der historischen Judengasse bewegen und mit Bewohnern sprechen: Das Jüdische Museum Frankfurt hat eine internetbasierte Zeitmaschine entwickelt

von Jens Bayer-Grimm  29.05.2026

TV-Tipp

Kultfilm »Harry und Sally« - immer wieder was fürs Herz

Die Komödie des vor Kurzem ermordeten Regisseurs Rob Reiner avancierte zum Kultfilm

von Jan Lehr  29.05.2026

Konzerte

Doja Cat kommt mit »Ma Vie World Tour« nach Hamburg und Berlin

Ihren Durchbruch feiert sie über SoundCloud, bevor sie mit dem viralen Hit »Mooo!« erstmals weltweite Aufmerksamkeit bekommt

 29.05.2026

Meinung

Kein Boykott – nur Abscheu

Die irische Schriftstellerin Sally Rooney möchte ihren neuesten Roman doch auf Hebräisch übersetzen lassen. Zuvor sortiert sie aber Israelis aus - und das Mitgefühl gleich mit

von Sabine Brandes  29.05.2026

Warnung

Steven Spielberg will keine KI nutzen

Der Filmemacher sieht einen Platz für KI in der Medizin und in der Forschung.

 28.05.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Imanuel Marcus  28.05.2026

London

Helen Mirren als »böse zionistische Schlampe« beschimpft

Ein Mann ging die 80-jährige Schauspielerin und ihren Gatten Taylor Hackford auf offener Straße an

 28.05.2026