1. Mai

Berliner Philharmoniker spielen Europa-Konzert in kleiner Besetzung

Kirill Petrenko, Chefdirigent der Berliner Philharmoniker Foto: dpa

Das traditionelle Europa-Konzert der Berliner Philharmoniker am 1. Mai soll trotz der Corona-Pandemie stattfinden. Das Orchester wird jedoch in kleiner Besetzung spielen. Eröffnet wird das Konzert aus der Berliner Philharmonie mit einem Grußwort von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, wie das Orchester nun mitteilte.

Auf dem Programm unter Leitung von Chefdirigent Kirill Petrenko steht unter anderem Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 4 in einer Bearbeitung für Kammerorchester. Als Solistin tritt die Sopranistin Christiane Karg auf. Das Konzert wird live im Ersten Programm (11 Uhr) ausgestrahlt.

In diesem Jahr war das Konzert eigentlich in Tel Aviv und als Teil des Staatsbesuchs des Bundespräsidenten in Israel geplant.

Wegen der Abstandsregeln und Hygieneanforderungen haben die Philharmoniker das Programm an eine kammermusikalische Besetzung angepasst. Dazu gehören neben der Mahler-Sinfonie Arvo Pärts Stück »Fratres«, György Ligetis »Ramifications« sowie das »Adagio for Strings« von Samuel Barber.

Seit 1991 spielen die Philharmoniker zu ihrem Geburtstag am 1. Mai an einem besonderen historischen Ort. In diesem Jahr war das Konzert vor einer Europatournee in Tel Aviv und als Teil des Staatsbesuchs des Bundespräsidenten in Israel geplant. Wegen der Pandemie wurde der Besuch verschoben und die Tournee abgesagt.  dpa

Netflix-Dokumentation

Der Mann, der die Chili Peppers Red Hot machte

Man kann ohne weiteres behaupten, dass die Rockwelt ohne Hillel Slovak weniger bunt wäre. Eine Streaming-Doku hat dem in Israel geborenen ersten Gitarristen der Chili Peppers ein Denkmal gesetzt

von Richard Blättel  07.04.2026

Antisemitismus

London verweigert US-Skandalrapper Kanye West die Einreise

US-Skandalrapper Kanye West darf nach seinen antisemitischen und rassistischen Aussagen nicht nach Großbritannien reisen. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf das mit ihm geplante Festival

 07.04.2026

Israel

Zeit, Zionist zu sein!

5 Gründe den jüdischen Staat zu lieben - mit all seinen Stärken und Schwächen

von Daniel Neumann  07.04.2026

Weltglücksbericht

Israelis und die Freude am Leben

Trotz Kriegen und Terror landet der jüdische Staat weit vorn auf Platz 8. Die Forscherin Anat Fanti erklärt, warum

von Sabine Brandes  06.04.2026

Jazz

Omer Klein: »The Poetics«

Der israelische Pianist hat ein neues Album veröffentlicht. Es ist ein analoges Klangerlebnis, das innere und äußere Räume weit öffnet

von Ayala Goldmann  06.04.2026

Iryna Fingerova

»Man darf Kulturen nicht vergleichen«

Die Schriftstellerin und Ärztin über die Folgen einer Emigration, ihr Verhältnis zur Ukraine und das Leben als Jüdin in Deutschland – allesamt auch Themen ihres Romans »Zugwind«

von Maria Ossowski  05.04.2026

Dana von Suffrin

Wutgeburt

»Toxibaby« erzählt von einer toxischen deutsch-jüdischen Beziehung

von Katrin Diehl  04.04.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richer, Imanuel Marcus  04.04.2026

Michael Brenner

»Für die Nazis durfte es ›arische Juden‹ eigentlich nicht geben«

Der Historiker erforscht das Schicksal von Konvertiten in der NS-Zeit. Ein Gespräch über Menschen, die in keine Schublade passten

von Ayala Goldmann  04.04.2026