Theater

Berliner Ensemble benennt Innenhof nach Helene Weigel

Der Innenhof des Berliner Ensembles heißt nun »Helene-Weigel-Hof«. Foto: picture alliance/dpa

Anlässlich des 125. Geburtstags von Helene Weigel (1900-1971) hat das Berliner Ensemble in Mitte seinen Innenhof nach der verstorbenen Schauspielerin und ehemaligen Theaterintendantin benannt. Die Umbenennung in »Helene-Weigel-Hof« ergänzt den nach Theatergründer Bertolt Brecht benannten Vorplatz des Hauses, wie das Berliner Ensemble mitteilte. 

Lesen Sie auch

Zudem bildete die Veranstaltung den Auftakt für das vom Theater ins Leben gerufene Helene-Weigel-Jahr. Während der kommenden Monate sind in dem Rahmen verschiedene Aktionen geplant, um auf die Bedeutung Weigels für das Berliner Ensemble hinzuweisen. 

Am 12. Mai wäre Weigel (Mutter Courage) 125 Jahre alt geworden. Sie gilt als eine der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Generation und war viele Jahre mit dem Dichter und Dramatiker Brecht verheiratet. Beide gründeten 1949 das Berliner Ensemble. Weigel blieb von 1954 bis zu ihrem Tod 1971 Intendantin des Hauses am Schiffbauerdamm, dessen Freundeskreis einen Theaterpreis nach ihr benannt hat. dpa

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026