Theater

Berliner Ensemble benennt Innenhof nach Helene Weigel

Der Innenhof des Berliner Ensembles heißt nun »Helene-Weigel-Hof«. Foto: picture alliance/dpa

Anlässlich des 125. Geburtstags von Helene Weigel (1900-1971) hat das Berliner Ensemble in Mitte seinen Innenhof nach der verstorbenen Schauspielerin und ehemaligen Theaterintendantin benannt. Die Umbenennung in »Helene-Weigel-Hof« ergänzt den nach Theatergründer Bertolt Brecht benannten Vorplatz des Hauses, wie das Berliner Ensemble mitteilte. 

Lesen Sie auch

Zudem bildete die Veranstaltung den Auftakt für das vom Theater ins Leben gerufene Helene-Weigel-Jahr. Während der kommenden Monate sind in dem Rahmen verschiedene Aktionen geplant, um auf die Bedeutung Weigels für das Berliner Ensemble hinzuweisen. 

Am 12. Mai wäre Weigel (Mutter Courage) 125 Jahre alt geworden. Sie gilt als eine der bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Generation und war viele Jahre mit dem Dichter und Dramatiker Brecht verheiratet. Beide gründeten 1949 das Berliner Ensemble. Weigel blieb von 1954 bis zu ihrem Tod 1971 Intendantin des Hauses am Schiffbauerdamm, dessen Freundeskreis einen Theaterpreis nach ihr benannt hat. dpa

TV-Kritik

Der Ring, der nie gelungen: Arte-Doku über Richard Wagner und sein monumentales Werk

Eine Arte-Dokumentation erzählt die Geschichte von Richard Wagners Gesamtkunstwerk und seiner Vereinnahmung durch die Nazis

von Manfred Riepe  14.08.2026

Gesangswettbewerb

Hat neue ESC-Vorschrift Auswirkungen auf drohenden Israel-Boykott?

Diese Debatte lässt den Eurovision Song Contest nicht los: Einige Länder könnten auch die kommende Ausgabe des ESC aufgrund der Teilnahme des jüdischen Staates boykottieren. Nun gibt es eine neue Regel - sorgt diese nun für Ruhe?

von Daniel Zander  14.08.2026

Exklusiv

Causa Georg Restle: Jetzt meldet sich WDR-Chefredakteurin Ellen Ehni zu Wort

Felix Schotland, Mitglied im WDR-Rundfunkrat und im Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln, beschwerte sich über einen X-Post des Journalisten Georg Restle. Nun bekam er eine Antwort

von Michael Thaidigsmann  13.08.2026

Leipzig

Ausstellung mit Fotografien von NS-Deportationen

Mehrere Hunderttausend Menschen wurden in der NS-Zeit aus dem Deutschen Reich deportiert. Ein Forschungsprojekt sichert seit Jahren fotografische Dokumente. Einige zeigt jetzt das Leipziger Ariowitsch-Haus

 13.08.2026

Jubiläum

25 Jahre Jüdisches Museum Berlin: Risse in der Geschichte

2001 öffnete das Jüdische Museum seine Türen für die Öffentlichkeit. Der Bau des bekannten Architekten Daniel Libeskind stand da schon. Und spricht bis heute eine eigene Sprache

von Nikolas Ender  13.08.2026

NRW

Antisemitismus: Konzert der Rapper Kneecap in Oberhausen geplant, Absage gefordert

Die Veranstalter sagen, Vorwürfe der Terrorverherrlichung gegen die nordirische Band würden ernst genommen und »intensiv geprüft«. Eine Absage komme aber nicht infrage

 13.08.2026

Comics

Asterix’ Vater

Vor 100 Jahren wurde René Goscinny geboren. Der Erfinder des gallischen Dorfes hat mit seinem jüdischen Humor ein Genre neu erfunden

von Alexander Kluy  13.08.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter, Imanuel Marcus  13.08.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 12.08.2026