Bücher

AvivA mit Berliner Verlagspreis ausgezeichnet

Der AvivA-Verlag, der Bücher von Schriftstellerinnen vor allem aus den 1920er-Jahren herausbringt, erhält den mit 35.000 Euro dotierten Großen Verlagspreis. Foto: imago images/U. J. Alexander

Die Berliner Verlage AvivA, Edition Orient und Querverlag bekommen den diesjährigen Berliner Verlagspreis. Der AvivA-Verlag, der Bücher von Schriftstellerinnen vor allem aus den 1920er-Jahren herausbringt, erhält den mit 35.000 Euro dotierten Großen Verlagspreis, wie die Wirtschaftsverwaltung als Ausloberin am Dienstag mitteilte.

Verleihung Der Verlag Edition Orient, der Literatur aus dem arabischen, persischen und türkischen Kulturraum herausbringt, sowie der auf lesbische und schwule Literatur spezialisierte Querverlag werden mit je 15.000 Euro bedacht. Die Preise sollten am Dienstagabend überreicht werden.

Mit den Preisen solle der Verlagsstandort Berlin gestärkt werden, erklärten Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) und Kultursenator Klaus Lederer (Linke).

Die Jury verlieh außerdem Anerkennungen in Höhe von je 1000 Euro an hochroth Berlin, den Secession Verlag und den Verlag Das kulturelle Gedächtnis. Der Verlagspreis wird seit 2018 verliehen. Bewerben können sich Berliner Verlage mit einem Jahresumsatz von bis zu zwei Millionen Euro. dpa

Zahl der Woche

3,71 Mitglieder

Fun Facts und Wissenswertes

 18.02.2026

Zahl der Woche

1 jüdischer Karnevalsverein

Fun Facts und Wissenswertes

 18.02.2026

Berlinale

»Gute Filme überdauern die Zeit, weil sie menschlich sind«

»Where to?« ist die einzige israelische Produktion der 76. Berlinale. Regisseur Assaf Machnes im Interview über Inspiration, Trauma und Hoffnung

 18.02.2026

Berlin/Mannheim

Nach Comeback: Mit diesen Aussagen irritiert Xavier Naidoo

Der Mannheimer Soul-Musiker hat auf einer Demonstration in Berlin gegen Kindesmissbrauch unter anderem von »Menschenfressern« gesprochen. Ein Experte hält die Wortwahl für radikalisierend

 18.02.2026

Berlinale

Kulturstaatsminister nimmt Berlinale-Jury-Chef Wenders in Schutz

Auch dieses Jahr beschäftigt der Nahost-Konflikt die traditionell als politisch geltende Berlinale. Nun hat Kulturstaatsminister Wolfram Weimer dem Jury-Präsidenten Wim Wenders den Rücken gestärkt

von Alexander Riedel  18.02.2026

Köln

Gil Ofarim belog seine Kinder wegen der Davidstern-Affäre

In einer neuen RTL-Dokumentation gibt der Sänger Auskunft darüber, wie er mit der Situation gegenüber seinen Kindern umgegangen ist

 18.02.2026

Meinung

Berlinale: Aktivismus statt Kunst

Auf der Berlinale soll eigentlich der Film gefeiert werden. Doch zahlreiche Gäste und Außenstehende missbrauchen das Festival als politische Bühne

von Sophie Albers Ben Chamo  18.02.2026

Interview

»Mit Humor, Herz und Haltung«

Florian Sitte über Politik an Fastnacht, seine Solidarität mit der jüdischen Gemeinschaft und die Reaktionen auf seine denkwürdige Rede als Till während der Mainzer Fastnachtsitzung

 18.02.2026

Berlinale

Deutsch-israelisches Co-Producing-Netzwerk stellt sich vor

»FutureNARRATIVE Fund« will Film-, TV- und Theaterprojekte aus beiden Ländern vernetzten und Fördermittel bündeln

von Ayala Goldmann  18.02.2026