Bücher

AvivA mit Berliner Verlagspreis ausgezeichnet

Der AvivA-Verlag, der Bücher von Schriftstellerinnen vor allem aus den 1920er-Jahren herausbringt, erhält den mit 35.000 Euro dotierten Großen Verlagspreis. Foto: imago images/U. J. Alexander

Die Berliner Verlage AvivA, Edition Orient und Querverlag bekommen den diesjährigen Berliner Verlagspreis. Der AvivA-Verlag, der Bücher von Schriftstellerinnen vor allem aus den 1920er-Jahren herausbringt, erhält den mit 35.000 Euro dotierten Großen Verlagspreis, wie die Wirtschaftsverwaltung als Ausloberin am Dienstag mitteilte.

Verleihung Der Verlag Edition Orient, der Literatur aus dem arabischen, persischen und türkischen Kulturraum herausbringt, sowie der auf lesbische und schwule Literatur spezialisierte Querverlag werden mit je 15.000 Euro bedacht. Die Preise sollten am Dienstagabend überreicht werden.

Mit den Preisen solle der Verlagsstandort Berlin gestärkt werden, erklärten Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) und Kultursenator Klaus Lederer (Linke).

Die Jury verlieh außerdem Anerkennungen in Höhe von je 1000 Euro an hochroth Berlin, den Secession Verlag und den Verlag Das kulturelle Gedächtnis. Der Verlagspreis wird seit 2018 verliehen. Bewerben können sich Berliner Verlage mit einem Jahresumsatz von bis zu zwei Millionen Euro. dpa

Berlin

Ulf Poschardt gibt Herausgeber-Position bei »Welt« auf

Die Hintergründe

von Steffen Trumpf  13.05.2026

Kommentar

Warum Dieter Nuhr den Leo-Baeck-Preis gerade jetzt verdient hat

Dass der Zentralrat der Juden den Kabarettisten ehrt, sendet ein wichtiges Signal weit über die jüdische Gemeinschaft hinaus

von Ahmad Mansour  13.05.2026

Film

Iris Knobloch eröffnet 79. Filmfestival von Cannes

Die Festivalpräsidentin sieht einen Wandel in der Filmwelt: »Das Kino ist nicht mehr in Schubladen eingeteilt. Es ist ein sehr offenes Ökosystem.«

 13.05.2026

Los Angeles

Gene Simmons gab seinen Kindern kein Taschengeld

»Taschengeld? Wofür auch – fürs bloße Leben? So zieht man Verlierer groß«, sagt der Rockstar

 13.05.2026

Eurovision

»Das hat mir Kraft gegeben« - Noam Bettan suchte im Publikum nach Israelfahnen

Als der Israeli im Halbfinale antrat, gab es deutliche Buhrufe von Zuschauern

 13.05.2026

Wien

Israel zieht ins Finale des ESC ein

Noam Bettan überzeugt mit seinem Lied »Michelle« Jury und Publikum. Unser Kolumnist hat sich den Auftritt ganz genau angesehen

von Martin Krauß  12.05.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Warum ich die schlechte Antwerpener Luft so manchem Insekt vorziehe

von Margalit Edelstein  12.05.2026

Ausstellung

Zerstörung bauen

Das Jüdische Museum Berlin würdigt das Werk von Daniel Libeskind und feiert den 80. Geburtstag des Architekten

von Thomas Sparr  12.05.2026

Eurovision Song Contest

Irlands ESC-Boykott gegen Israel: Autor von Kultserie macht TV-Sender schwere Vorwürfe

Irlands Sender RTÉ boykottiert den diesjährigen ESC, weil Israel daran teilnimmt. Jetzt kommt Gegenwind: Drehbuchautor Graham Linehan will nicht, dass zeitgleich eine Episode der von ihm mitgeschaffenen Sitcom »Father Ted« ausgestrahlt wird

 12.05.2026