Streaming

Auf »Shtisel« folgt »Rough Diamonds«

Viele streng religiöse Juden in Antwerpen sind im Diamantengewerbe tätig. Foto: picture alliance / imageBROKER

Auf Netflix hat Filmstoff aus Israel und aus der Welt der ultraorthodoxen Juden seit einiger Zeit Konjunktur. Filme und Serien wie »Unorthdox«, »Shtisel« und »Fauda« fanden auf dem Streamingdienst weltweit großen Anklang.

In Kürze kommt nun »Rough Diamonds« (Rohdiamanten) hinzu, eine Krimiserie, die das Leben der Wolfsons nachzeichnet. Die streng orthodoxe jüdische Familie lebt in der belgischen Metropole Antwerpen, Heimstatt der größten chassidischen Gemeinschaft in Europa.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Wie viele Antwerpener Juden sind die Wolfsons auch im Diamantengeschäft tätig. Als sich Yanki, der jüngste Sohn von Ezra und Sahrah Wolfson, das Leben nimmt, kommt sein Bruder Noah nach Antwerpen zurück.

Er findet schnell heraus, dass das Familienunternehmen Wolfson Diamonds völlig überschuldet und praktisch in der Hand der örtlichen Mafia ist. Während Noah versucht, Erbe und Ehre der Familie Wolfson zu retten, kommt es zu Konflikten mit seinen Geschwistern.

«Rough Diamonds” ist eine belgisch-israelische Gemeinschaftsproduktion. Die Regie führten Rotem Shamir und Cecilia Verheyden. Zu den weiteren Darstellern gehören Yona Elian, die die Wolfson-Matriarchin Sarah Wolfson spielt. Ezra Wolfson wird von David »Dudu« Fisher verkörpert. Die achtteilige Serie soll ab dem 21. April auf Netflix zu sehen sein. mth

Meinung

Antisemitische Verschwörungen, Holocaust-Relativierung, Täter-Opfer-Umkehr: Der Fall Samir

Der Schweizer Regisseur möchte öffentlich über seine wirren Thesen diskutieren. Doch bei Menschenhass hört der Dialog auf

von Philipp Peyman Engel  22.04.2024

Essay

Was der Satz »Nächstes Jahr in Jerusalem« bedeutet

Eine Erklärung von Alfred Bodenheimer

von Alfred Bodenheimer  22.04.2024

Sehen!

Moses als Netflix-Hit

Das »ins­pirierende« Dokudrama ist so übertrieben, dass es unabsichtlich lustig wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.04.2024

Immanuel Kant

Aufklärer mit Ressentiments

Obwohl sein Antisemitismus bekannt war, hat in der jüdischen Religionsphilosophie der Moderne kein Autor mehr Wirkung entfaltet

von Christoph Schulte  21.04.2024

TV

Bärbel Schäfer moderiert neuen »Notruf«

Die Autorin hofft, dass die Sendung auch den »echten Helden ein wenig Respekt« verschaffen kann

von Jonas-Erik Schmidt  21.04.2024

KZ-Gedenkstätten-Besuche

Pflicht oder Freiwilligkeit?

Die Zeitung »Welt« hat gefragt, wie man Jugendliche an die Thematik heranführen sollte

 21.04.2024

Memoir

Überlebenskampf und Neuanfang

Von Berlin über Sibirien, Teheran und Tel Aviv nach England: Der Journalist Daniel Finkelstein erzählt die Geschichte seiner Familie

von Alexander Kluy  21.04.2024

Glosse

Der Rest der Welt

Nur nicht selbst beteiligen oder Tipps für den Mietwagen in Israel

von Ayala Goldmann  20.04.2024

Frankfurt am Main

Bildungsstätte Anne Frank zeigt Chancen und Risiken von KI

Mit einem neuen Sammelband will sich die Institution gegen Diskriminierung im digitalen Raum stellen

von Greta Hüllmann  19.04.2024