Iran-Deal

»Wir sind beunruhigt«

Bis Mitte September wird im US-Kongress abgestimmt. Foto: dpa

In den Vereinigten Staaten haben Hunderte Rabbiner verschiedener Strömungen eine Petition unterschrieben. Darin rufen sie die Mitglieder des Kongresses auf, sich dem Atomabkommen mit dem Iran zu widersetzen. Wie die New Yorker Nachrichtenagentur JTA meldete, hatten am Dienstag 840 Rabbiner die Petition unterzeichnet. Am Donnerstagnachmittag waren es bereits knapp 1000.

Verfasst wurde der Brief von den kalifornischen Rabbinern Kalman Topp und Yonah Book. Sie kritisieren darin die wichtigsten Aspekte des Abkommens, einschließlich der Aufhebung des Waffenembargos gegen den Iran sowie der Sanktionen ohne »umfassende Kontrollstruktur«.

Sorge »Gemeinsam sind wir über den geplanten Iran-Deal beunruhigt und glauben, dass diese Vereinbarung den kurzfristigen und langfristigen Interessen der Vereinigten Staaten und unseren Verbündeten, insbesondere Israel, schaden wird«, heißt es in dem Schreiben.

Der Kongress muss bis Mitte September darüber abstimmen, ob der Iran-Deal, in dem die USA, Russland, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland dem Iran die Erleichterung der Sanktionen im Austausch für die Zurückstufung seines Atomprogramms anbieten, genehmigt wird. Präsident Barack Obama hat angekündigt, gegen jede Blockade sein Veto einzulegen. ja

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