Fußball

Tottenham-Boss: Haben Rückkaufrecht für Harry Kane

Die Tottenham Hotspur haben sich laut Club-Besitzer Daniel Levy ein Rückkaufrecht für Bayern-Topstürmer Harry Kane zusichern lassen. Diese Klausel sei Teil des Deals mit den Münchnern gewesen, sagte Levy britischen Medien zufolge bei einem Spurs-Fantreffen. Über die Bedingungen der Klausel und die Höhe eines möglichen Rückkauf-Betrags machte der 61 Jahre alte jüdische Unternehmer demnach keine weiteren Angaben.

Der neue Münchner Sportdirektor Christoph Freund kommentierte am Mittwochabend beim Streamingdienst DAZN Vertragsfragen nicht. Er erklärte aber: »Wir planen langfristig mit Harry Kane bei Bayern, er wird diese Zeit prägen.«

100 Millionen Euro Kane war nach wochenlangen Verhandlungen zwischen dem deutschen Fußball-Rekordmeister und der Tottenham-Führung für eine Ablöse von 100 Millionen Euro nach München gewechselt. Levy hatte sich lange gegen den Verkauf des Kapitäns der englischen Nationalmannschaft gesträubt, der seit seiner Jugend für die Londoner spielte und dort zur Club-Ikone aufgestiegen war.

Der 30 Jahre alte Kane unterschrieb bei den Bayern einen Vertrag bis Mitte 2027. »Ich werde Tottenham für den Rest meines Lebens weiter im Auge behalten«, hatte Kane zuletzt gesagt. dpa

Großbritannien

Frauen haben Besseres verdient

Die Journalistin Marina Gerner beklagt in ihrem Buch fehlende Innovationen im Bereich Frauengesundheit – und eckt nicht nur mit dem Titel an

von Amie Liebowitz  28.11.2025

Kultur

André Heller fühlte sich jahrzehntelang fremd

Der Wiener André Heller ist bekannt für Projekte wie »Flic Flac«, »Begnadete Körper« und poetische Feuerwerke. Auch als Sänger feierte er Erfolge, trotzdem konnte er sich selbst lange nicht leiden

von Barbara Just  28.11.2025

Niederlande

Demonstranten stören Vorlesung in Gedenken an Nazi-Gegner

An der Universität Leiden erzwangen antiisraelische Studenten die Verlegung einer Gedächtnisvorlesung zum Andenken an einen Professor, der während der Nazi-Zeit gegen die Judenverfolgung protestiert hatte

von Michael Thaidigsmann  28.11.2025

Großbritannien

Verdächtiger nach Anschlag auf Synagoge in Manchester festgenommen

Der Angriff auf die Synagoge am Vorabend des höchsten jüdischen Feiertags Jom Kippur sorgte international für Bestürzung. Jetzt wurde ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen

von Burkhard Jürgens  27.11.2025

Bereit fürs ICZ-Präsidium: Noëmi van Gelder, Arthur Braunschweig und Edi Rosenstein (v.l.n.r.)

Interview

»Meinungsvielfalt gilt es auszuhalten« 

Am 8. Dezember wählt die Gemeindeversammlung der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich ein neues Präsidium. Ein Gespräch mit den Kandidaten über Herausforderungen an die Gemeinde, Grabenkämpfe und Visionen

von Nicole Dreyfus  27.11.2025

Schweiz

Antisemitismus auch in der queeren Szene benennen

Viele Jüdinnen und Juden fühlen sich teils unsicher, wenn in der queeren Szene über Israel gesprochen wird. Der Verein Keschet will das ändern

von Nicole Dreyfus  27.11.2025

Das Ausmalbuch "From the river to the sea" in einer Buchhandlung in Zürich.

Meinung

Mit Kufiya und Waffen

Ein Kinderbuch mit Folgen

von Zsolt Balkanyi-Guery  27.11.2025

USA

Personifizierter Hass

Menschen wie Nick Fuentes waren lange ein Nischenphänomen. Nun drängen sie in den Mainstream - und sind gefährlicher denn je

von Sophie Albers Ben Chamo  26.11.2025

Meinung

Die polnische Krankheit

Der Streit um einen Tweet der israelischen Schoa-Gedenkstätte Yad Vashem zeigt, dass Polen noch immer unfähig ist, sich ehrlich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen

von Jan Grabowski  26.11.2025