New York

Teenager in Brooklyn verhaftet

Die Abteilung für Hassverbrechen der New Yorker Polizei ermittelt. Foto: imago stock&people

Im New Yorker Stadtteil Brooklyn ist ein Teenager im Zusammenhang mit zwei Angriffen auf jüdische Männer im Stadtteil Borough Park festgenommen worden. Wie die Jewish Telegraphic Agency meldete, wurde er am Freitag verhaftet. Die Abteilung für Hassverbrechen der New Yorker Polizei ermittelt.

Seit einigen Monaten häufen sich in Brooklyn Angriffe auf Juden und erschüttern die dortige orthodoxe Community. Immer mehr Menschen geben US-Präsident Donald Trump eine Mitschuld daran, weil er mit seiner Politik Judenhasser ermutige.

Überwachungskameras Die Vorfälle, an denen der verhaftete Teenager beteiligt gewesen sein soll, ereigneten sich bereits am 1. und 2. November und wurden von Überwachungskameras aufgezeichnet. Auf den dabei entstandenen Filmsequenzen sieht man, wie mehrere Männer aus einem Auto springen und chassidische Männer und Jungen jagen. In einem der Vorfälle drückte ein Fahrzeug einen chassidischen Mann gegen ein parkendes Auto, dann stiegen Männer aus und schlugen ihn.

Die Angriffe reißen nicht ab. Erst am Samstagabend warfen unbekannte Jugendliche Eier auf mehrere jüdische Gebäude in Brooklyn und auf einige Juden, die in der Nähe entlanggingen.  ja

Meinung

Königliches Versagen im Kulturbetrieb

Das renommierte Reina-Sofía-Museum in Madrid setzt eine Schoa-Überlebende vor die Tür. Die Existenz des Juden wird zur Provokation, die Befindlichkeit des Antisemiten zum schützenswerten Gut. Spanien ist verloren!

von Louis Lewitan  19.02.2026

Pilot Adam Edelman (links) und Bremser Menachem Chen auch Israel, was noch keinem israelischem Bob-Team vor ihnen gelang: eine Olympia-Qualifikation ohne Trainer

Winterspiele

RTS entschuldigt sich für Olympia-Kommentar

Ein Live-Kommentar über den israelischen Bobfahrer Adam Edelman sorgte für Empörung – nun entschuldigt sich RTS und spricht von einem »unangemessenen Format«

von Nicole Dreyfus  19.02.2026

Belarus

Die Kushner-Karte

Alexander Lukaschenko sucht die Nähe zu den USA und gibt sich philosemitisch

von Alexander Friedman  18.02.2026

Antisemitismus

In Andorra wird zum Karneval eine Israel-Puppe hingerichtet

In dem kleinen Fürstentum in den Pyrenäen wurde beim Karneval einer Puppe mit Davidstern der Prozess gemacht - die jüdische Gemeinschaft ist empört

 18.02.2026

Meinung

Eklat im Schweizer öffentlich-rechtlichen: Das RTS und der Israelhass

Der eigentliche Skandal ist die Rechtfertigung des öffentlich-rechtlichen Senders. Eine Rundfunkanstalt sollte ihre publizistischen Leitlinien immer einhalten und auch bei Israel keine Ausnahme machen.

von Nicole Dreyfus  17.02.2026

Der israelische Bobfahrer Adam Edelman nimmt die Hasstiraden gegen seine Person gelassen und will sich auf den Wettkampf konzentieren.

Olympische Winterspiele

Sender verteidigt »Genozid«-Kommentar, nimmt ihn aber offline

Die politischen Einordnungen eines Schweizer TV-Kommentators bei der Abfahrt des israelischen Bobfahrers Adam Edelman sorgen für Debatten. Der Sender verteidigt sich, der Sportler sieht es gelassen

 17.02.2026

Brüssel

Streit um Beschneider: US-Botschafter nennt Belgien »antisemitisch«

In mehreren X-Posts griff Bill White die belgische Regierung scharf an, die wiederum sich die Einmischung verbat. Hintergrund ist ein Strafverfahren gegen drei Mohelim in Antwerpen

von Michael Thaidigsmann  17.02.2026

Boston

Dokumentarfilm-Pionier Frederick Wiseman gestorben

»Dokumentarfilme sind wie Theaterstücke, Romane oder Gedichte – sie haben keine messbare soziale Nützlichkeit«, sagte der Verstorbene einst. Er wurde 96 Jahre alt

 17.02.2026

Österreich

Wiens Oberrabbiner wandert nach Israel aus

Sechs Jahre leitete der gebürtige Schweizer Engelmayer mit einer internationalen Berufsbiografie die jüdische Gemeinde in Wien. Jetzt siedelt er mit seiner Familie nach Israel über

von Burkhard Jürgens  16.02.2026 Aktualisiert