Italien

Stürmisches Fest

Ein heftiger Sturm, der Anfang der Woche über die Toskana hinwegfegte, hat in der Stadt Livorno mehrere Gebäude beschädigt, darunter auch die Synagoge und die Sukka der jüdischen Gemeinde. Wie italienische Medien berichteten, zerstörte der Sturm mehrere Fenster der Synagoge, sodass das Innere des Gebäudes mit Glassplittern übersät war.

Wegen der Schäden musste die Gemeinde Simchat Tora in ihrer kleinen Synagoge im Untergeschoss feiern. Dort gibt es nur vier Torarollen. Normalerweise wird in Livorno an Simchat Tora mit den 13 Schriftrollen der großen Synagoge getanzt.

hebebühne »Wir werden die Synagoge komplett ausräumen müssen und brauchen dann eine Hebebühne, damit wir das Glas von innen auswechseln können«, sagte der Generalsekretär der Gemeinde, Carlo Cabib, der Jüdischen Allgemeinen. Bis zum Ende der Reparaturarbeiten bleibt das Bethaus geschlossen.

Die Synagoge von Livorno ist ein Betongebäude aus dem Jahr 1962. Das alte Bethaus der Gemeinde wurde im Zweiten Weltkrieg von den Alliierten zerbombt. Es ähnelte der Portugiesischen Synagoge in Amsterdam.

Österreich

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