Italien

Stürmisches Fest

Ein heftiger Sturm, der Anfang der Woche über die Toskana hinwegfegte, hat in der Stadt Livorno mehrere Gebäude beschädigt, darunter auch die Synagoge und die Sukka der jüdischen Gemeinde. Wie italienische Medien berichteten, zerstörte der Sturm mehrere Fenster der Synagoge, sodass das Innere des Gebäudes mit Glassplittern übersät war.

Wegen der Schäden musste die Gemeinde Simchat Tora in ihrer kleinen Synagoge im Untergeschoss feiern. Dort gibt es nur vier Torarollen. Normalerweise wird in Livorno an Simchat Tora mit den 13 Schriftrollen der großen Synagoge getanzt.

hebebühne »Wir werden die Synagoge komplett ausräumen müssen und brauchen dann eine Hebebühne, damit wir das Glas von innen auswechseln können«, sagte der Generalsekretär der Gemeinde, Carlo Cabib, der Jüdischen Allgemeinen. Bis zum Ende der Reparaturarbeiten bleibt das Bethaus geschlossen.

Die Synagoge von Livorno ist ein Betongebäude aus dem Jahr 1962. Das alte Bethaus der Gemeinde wurde im Zweiten Weltkrieg von den Alliierten zerbombt. Es ähnelte der Portugiesischen Synagoge in Amsterdam.

Berlin

Daniel Libeskind warnt vor Judenhass und AfD-Erfolgen

In einem Interview kritisiert der Architekt die israelische Regierung und äußert Sorgen in Zusammenhang mit dem Erstarken der AfD in der Bundesrepublik. Auch spricht er über jüdische Identität

 08.05.2026

Comedy-Legende

Don Rickles: Meister der Beleidigungen

Heute wäre der große Stand-Up-Comedian 100 Jahre alt geworden. Seine Spezialität: Er zog sein Publikum durch den Kakao

von Imanuel Marcus  08.05.2026

Prag

Jüdischer Protest gegen Kanye-West-Konzert

Der US-Rapper Kanye West ist wegen wiederholter Äußerungen zu Hitler und der NS-Zeit höchst umstritten. In Prag formiert sich nun Widerstand gegen ein geplantes Konzert - insbesondere von jüdischer Seite

 07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

80 Jahre

Was unsere Leser sagen

Die Jüdische Allgemeine hat auch im Ausland Fans. Um unsere Leser besser kennenzulernen, haben wir unter anderem in Finnland, Malta, der Schweiz, Spanien, Israel und in den USA nachgefragt

 07.05.2026

Kanada

Festnahme nach Schüssen auf Synagogen im Raum Toronto

Eine Aufklärung der Anschläge auf die Synagogen Beth Avraham Yoseph und Shaarei-Shomayim-Synagoge könnte damit näher gerückt sein

 07.05.2026

Jubiläum

Starke Stimme

Vor 80 Jahren erschien die erste Ausgabe der Jüdischen Allgemeinen. Mehr denn je braucht es eine präsente und selbstbewusste jüdische Zeitung in Deutschland

von Philipp Peyman Engel  07.05.2026

Brit Mila

»Belgien wird nun in der ganzen Welt als antisemitisch gelten«

Die geplante Anklage von zwei jüdischen Beschneidern führt wieder zu schweren politischen Verwerfungen: Israels Außenminister Gideon Sa’ar und US-Botschafter Bill White sprechen von einem »Schandfleck«

von Michael Thaidigsmann  06.05.2026

Großbritannien

Geschworene sprechen »Palestine Action«-Aktivisten schuldig

Die Mitglieder der mittlerweile als terroristisch eingestuften Organisation hatten eine Niederlassung des israelischen Konzerns Elbit Systems in Bristol verwüstet und eine Polizistin schwer verletzt

 06.05.2026