Berlin

Prozess um Attentat am Holocaust-Mahnmal fortgesetzt

Die Polizei sicherte im Februar den Tatort am Holocaust-Mahnmal in Berlin Foto: picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Vor dem Berliner Kammergericht ist der Prozess um das Attentat auf einen spanischen Touristen am Berliner Holocaust-Mahnmal fortgesetzt worden. Das überlebende Opfer, der 31-jährige spanische Tourist Iker M., wollte am Mittwoch persönlich vor dem Kammergericht aussagen.

Angeklagt ist ein 19-jähriger Syrer, der dem Spanier am 21. Februar aus islamistischen und antisemitischen Motiven im Stelenfeld des Denkmals die Kehle durchschnitten haben soll. Der Tourist überlebte dank sofortiger Rettungsmaßnahmen.

Angetrieben durch die Eskalation des Nahostkonflikts

Laut Bundesanwaltschaft soll Wassim Al M. Anhänger der Ideologie der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) sein. Am Tattag sei er, angetrieben durch die Eskalation des Nahostkonflikts, von seinem Wohnort Leipzig nach Berlin gereist. Der Angeklagte war noch am Tatabend in der Nähe des Tatorts festgenommen worden. Insgesamt sind bis zum 29. Januar zwölf Verhandlungstage angesetzt. epd

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