New York

Masal Tow!

Vereintes Glück: Chelsea Clinton und ihr Mann Marc Mezvinsky bei ihrer Hochzeit, die jüdische und protestantische Elemente vereinte Foto: dpa

New York

Masal Tow!

Chelsea Clinton unter der Chuppa

von Philipp Peyman Engel  02.08.2010 10:33 Uhr

Chelsea Clinton und ihr langjähriger Freund Marc Mezvinsky haben sich am vergangenen Samstagabend das Ja-Wort gegeben. Die Trauung der Tochter von Ex-US-Präsident Bill Clinton und der amtierenden Außenministerin Hillary Clinton mit dem Investmentbanker fand in der nördlich von New York gelegenen Kleinstadt Rhinebec statt. Bei der interkonfessionellen Zeremonie spendeten, Medienberichten zufolge, Rabbiner James Ponet und Pfarrer William Shillady gemeinsam den Segen. Die Braut ist Methodistin, während der Bräutigam einer konservativen jüdischen Familie entstammt.

Vater Bill begleitete seine 30-jährige Tochter zur Chuppa. Chelsea strahlte in einem Hochzeitskleid von Vera Wang, während Mezvinsky Kippa und Tallit zum schwarzen Toxedo trug. Nachdem Rabbiner Ponet, Leiter des Joseph Slifka Center for Jewish Life an der Yale-Universität, die Brachot (Segenssprüche) gesprochen hatte, zertrat der Bräutigam der jüdischen Tradition entsprechend ein Glas.

In einer Erklärung der Clintons heißt es, das Brautpaar habe bei einer »wunderschönen Zeremonie im Kreise ihrer Familien und enger Freunde« den Bund fürs Leben geschlossen. Insgesamt 500 ausgewählte Gäste waren anwesend, darunter dem Vernehmen nach mehrere jüdische Prominente aus Politik, Wirtschaft und Unterhaltung, zum Beispiel die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright, Medienunternehmer Chaim Saban und Regisseur Steven Spielberg.

Kanada

Ein wenig Mizwa, sehr viel Macho

Das Magazin »Rolling Stone« kürte Drake einst zum »größten jüdischen Rapper aller Zeiten«. Doch der Anfang war hart

von Sarah Thalia Pines  05.11.2026

London

Banal, schlicht und ironisch

Julia Pascals Theaterstück »The Banality of Evil: Hannah Arendt, France, 1940« erzählt von Hannah Arendt, Charlotte Salomon und Eva Daube als deutsche Jüdinnen in Frankreich und ihrem Leben zwischen zwischen Exil, Gefangenschaft und Überlebenskampf

von Daniel Zylbersztajn-Lewandowski  05.11.2026

Treffen

Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan - mit Cap und Kapuze

Der Musiker und Songwriter Bob Dylan ist 1997 zum ersten Mal einem Papst begegnet - damals in Bologna, bei einem Jugendtreffen. Nun kam er in den Vatikan und sprach dort mit einem Landsmann

von Ludwig Ring-Eifel  05.11.2026

Meister der Melancholie

Leonard Cohen: »Jikan der Stille« lebte seine Religion - und auch eine andere

Seine Lieder sind geheimnisvoll, oft düster - und doch von beklemmender Schönheit. Leonard Cohen war nie zu greifen, mit niemandem zu vergleichen. Vor zehn Jahren ist er gestorben

von Alexander Brüggemann  05.11.2026

Internetbetrug

Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau warnt vor Fake-Webseite

Wer die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau besuchen will, muss bei der Buchung aufpassen. Denn aktuell gibt es eine gefakte Webseite, teilte die Gedenkstätte mit

von Christiane Laudage  04.11.2026

Brasilien

Kein Freund Israels

Nach dem überraschenden Wahlsieg des linken Präsidenten Lula gibt sich die jüdische Gemeinde des Landes dennoch zuversichtlich

von Andreas Knobloch  04.11.2026

USA

Jüdische MAGA-Aktivistin an der Uni mit Tod bedroht

Die jüdische Studentin und Trump-Unterstützerin Liz Benichou wurde auf dem Campus der University of Michigan attackiert und zu Boden gestoßen

von Nicole Dreyfus  04.11.2026

USA

»Viele jüdische Wähler haben mit zugehaltener Nase abgestimmt«

Der jüdische Rechtsanwalt und Historiker Michael Traison über den Erdrutschsieg der Demokraten bei den Midterms und die möglichen Folgen für Amerikas Beziehungen zu Israel

von Michael Thaidigsmann  04.11.2026

USA

Die innere Sicherheit

Wie jüdische Gemeinden ihren Alltag gegen wachsenden Antisemitismus verteidigen – und sich zunehmend selbst schützen müssen. Ein Ortsbesuch in Washington, D.C. und Miami

von Katrin Richter  02.11.2026