Gran Canaria

Israelische Flagge vor Basketballspiel verbrannt

Israelische Flagge (Archivbild) Foto: imago

Vor der Gran Canaria Arena in Las Palmas auf den spanischen Kanarischen Inseln haben israelfeindliche Aktivisten im Vorfeld eines Basketballspiels der israelischen Mannschaft Hapoel Tel Aviv eine israelische Flagge verbrannt. Das EuroCup-Spiel zwischen Hapoel Tel Aviv und dem lokalen Team Dreamland Gran Canaria soll am Donnerstag stattfinden.

Lesen Sie auch

Wie internationale Medien berichten, hat sich die »pro-palästinensische« Gruppe Canarias Insumisa zu der Aktion bekannt. Diese sei ein Protest gegen Israels militärisches Vorgehen gegen die Hamas. Der Krieg war ausgebrochen, nachdem die im Gazastreifen herrschende Terrororganisation am 7. Oktober 2023 den Süden Israels überfiel, 1200 Menschen abschlachtete, 251 als Geiseln verschleppte und Tausende verletzte.

Die Aktivisten wiegelten einheimische Sportfans gegen die Gastmannschaft auf, wird die lokale Nachrichtenagentur »Canraia Ahora« zitiert. Sie gingen auch den Besitzer des spanischen Clubs an, der sich aber weigerte, das Spiel zu boykottieren.

Die Flaggenverbrennung fand knapp zwei Monate nach dem Angriff auf Fans der israelischen Fußballmannschaft Israeli Maccabi Tel Aviv in Amsterdam am 7. November und in den frühen Morgenstunden des 8. November statt. Fünf Männer, die hinter dem koordinierten Angriff standen, wurden Ende Dezember von einem niederländischen Gericht zu gemeinnütziger Arbeit und bis zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. sal

Argentinien

Der jüdische Teil von Messi

Während im Internet Gerüchte über Lionel Messis Herkunft und Sympathien rumoren, erzählt der Sohn eines verstorbenen argentinischen Fußballfans eine besonders schöne Geschichte

von Sophie Albers Ben Chamo  09.07.2026

Brüssel

Autorinnen canceln Auftritt wegen geplantem Konzert von Lahav Shani

Die Kontroverse um den Auftritt der Münchner Philharmoniker unter Leitung ihres israelischen Chefdirigenten hält an: Zwei Französinnen verkündeten nun, dass sie nicht wie geplant im Brüsseler Bozar auftreten wollen

 09.07.2026

USA

Aus dem »Deep Shtetl« zur »New York Times«

Yair Rosenberg soll es richten. Der Journalist schreibt fortan über jüdisches Leben und Antisemitismus in den Vereinigten Staaten

von Sophie Albers Ben Chamo  09.07.2026

Nachruf

Louise Lasser, die Frau, die Mary Hartman erfand, ist tot

Die Schauspielerin vertrat Barbra Streisand auf dem Broadway und war mit Woody Allen verheiratet. Sie wurde 87 Jahre alt

 08.07.2026

50 Jahre in Deutschland

»Die Deutschen haben aus ihrer Geschichte gelernt«

Was ist typisch deutsch, was typisch amerikanisch? Holly-Jane Rahlens kennt sich mit beiden Nationen aus. Die Autorin lebt seit mehr als 50 Jahren in Berlin

von Nina Schmedding  08.07.2026

Schweiz

Ein Jahr Gefängnis für jugendlichen Täter

Der Schweizer mit tunesischen Wurzeln hatte am 2. März 2024 auf der Straße einen orthodoxen Juden niedergestochen. Am Dienstag wurde der 17-Jährige verurteilt

von Nicole Dreyfus  07.07.2026

Spanien

Bericht: Jüdische Touristen von Menschenmenge verfolgt

Erneut ist es in Barcelona zu einem antisemitischen Vorfall gekommen: Zwei jüdische Touristen wurden eigenen Aussagen zufolge von mehreren Menschen verfolgt, bespuckt und beleidigt

 07.07.2026

Religionsfreiheit

Oberrabbiner sieht religiöse Praktiken europaweit unter Druck

Bei einem Symposium in Amberg diskutierten Politiker, Vertreter von Religionsgemeinschaften und Juristen über die Einschränkungen der Religionsfreiheit

von Christoph Renzikowski  05.07.2026

Terrorismus

In diesem Land gibt es keinen Platz für Islamisten. Sie sollten konsequent abgeschoben werden

Eine Klarstellung

von Jessie Katz  05.07.2026