USA

Hummus-Boykott gescheitert

Kein einigendes Moment im Nahen Osten: Hummus Foto: Flash 90

Die Studentenvertretung an der University of California Riverside will Sabra-Hummus aus der Mensa verbannen. Dies berichteten amerikanische Medien. In der Resolution der Studenten hieß es, durch das Servieren von Sabra-Hummus bediene die Universität pro-israelische Interessen »anstelle die ihrer Studenten« und »der gesamten Campusgemeinschaft, besonders, wenn diese in pro-palästinensische Aktivitäten involviert ist«.

Bereits 2015 war das Hummus auf Forderung der Studenten vorübergehend vom Speiseplan abgesetzt worden. Anschließend hatte die Hochschulleitung diese Entscheidung rückgängig gemacht. Diesmal wolle man aber von vorneherein an der Speise festhalten, sagte der stellvertretende Vizekanzler und Sprecher James E. Grant der Studentenzeitung.

Strauss Die israelische Firma Strauss, die Anteile an Sabra hält, hat die israelische Armee in der Vergangenheit in Interviews und Anzeigen auf ihrer Website unterstützt. Die Sprecherin der Firma Sabra, Ilya Welfeldt, sagte dem US-Sender NBC4, ihr Unternehmen gehöre zwei Firmen, Pepsi und Strauss: »Jede Firma ist eine getrennte und unabhängige Einheit.« Sabra stehe nicht für »politische Positionen oder Zugehörigkeiten«, so die Sprecherin weiter.

Österreich

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