USA

Hollywoodstars verurteilen Hamas-Angriff auf Israel

Gal Gadot bei der Weltpremiere von »Barbie« in Los Angeles Foto: picture alliance / Newscom

USA

Hollywoodstars verurteilen Hamas-Angriff auf Israel

Mehr als 700 Prominente gehören zu den Unterzeichnern

 13.10.2023 17:36 Uhr

Hollywoodstars und Studiobosse haben in einem offenen Brief den Angriff der islamistischen Hamas auf Israel verurteilt und Israel ihre Unterstützung ausgesprochen. Mehr als 700 Prominente, darunter Stars wie Michael Douglas, Helen Mirren, Chris Pine, Mark Hamill, Gal Gadot, Jamie Lee Curtis und Amy Schumer gehören zu den Unterzeichnern.

Die Erklärung war am Donnerstag (Ortszeit) von der gemeinnützigen Organisation Creative Community for Peace (CCFP) veröffentlicht worden.

»Hamas hat unschuldige Männer, Frauen und Kinder ermordet und entführt«, heißt es unter anderem in dem Brief. Diese »barbarischen Terrorakte« müssten von allen angeprangert werden. CCFP fordert in dem Schreiben die Unterhaltungsindustrie auf, alles in ihrer Macht zu tun, Hamas dazu zu drängen, die Geiseln freizulassen.

Die israelische Schauspielerin Gal Gadot (38, »Wonder Woman«) schrieb in einer Erklärung, sie bete für alle, die von dem Terrorismus und der Brutalität von Hamas betroffen seien. »Und ich hoffe, dass die Welt in ihrer Unterstützung des israelischen Volks standhaft bleibt.« dpa

Reaktion

Europäische Rabbiner: Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt ist Weckruf

Das Abschneiden der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt mit über 40 Prozent sorgt auch im Ausland für Besorgnis. Was orthodoxe europäische Rabbiner dazu sagen

von Leticia Witte  07.09.2026

»Imanuels Interpreten« (24)

Stan Getz: Der Saxofon-Poet

Wenn Getz live spielte, wollten alle da sein und zuhören. Der Vollblutmusiker kämpfte jedoch über Jahrzehnte hinweg mit Dämonen, die ihn zerstörten

von Imanuel Marcus  07.09.2026

Nachruf

Gloria Steinem: Ein Leben im Dienst der Gleichberechtigung

Die Journalistin und feministische Aktivistin starb im Alter von 92 Jahren. Mit ihrem Magazin »Ms.« veränderte sie den Blick auf Frauen nachhaltig

 04.09.2026

Schweiz

»Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen!«

Der neunjährige Nathan Hertig ist eines von 25 jüdischen Kindern des FC Hakoah Zürich, die die Profis des FC Zürich ins Stadion begleiten durften. Im Interview erzählt er von diesem Erlebnis

von Nicole Dreyfus  03.09.2026

Terezín 2050

Theresienstadt: Zwischen Gedenken und Weiterleben

Einst Habsburger Festung, dann NS-Ghetto, heute tschechische Kleinstadt: Terezín (Theresienstadt) ist Erinnerungsort und lebendige Stadt zugleich. Internationale Forscher suchen nach Perspektiven für den Spagat zwischen Vergangenheit und Zukunft

 03.09.2026

Ungarn

Jüdisches Leben nach Orbán

Die neue Regierung verspricht eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Judenhass – und Partnerschaft auf Augenhöhe

von György Polgár  03.09.2026

USA

Warum Punk so jüdisch ist

In New York fing es an. In London wurde es Modetrend. Aber was hat eigentlich Lenny Bruce damit zu tun?

von Sarah Thalia Pines  31.08.2026

Interview

»Die Lage der schwedischen Juden ist schrecklich«

Schwedens Bildungs- und Integrationsministerin Simona Mohamsson über den Davidstern und die Vermischung von Israel-Kritik und Antisemitismus

von Michael Thaidigsmann  31.08.2026

Birmingham

Ermittlungen gegen früheren Polizeichef wegen Ausschluss israelischer Fußballfans

Der Ausschluss von Anhängern des israelischen Fußballclubs Maccabi Tel Aviv bei dessen Auswärtsspiel im November vergangenen Jahres in Großbritannien hat ein Nachspiel

 28.08.2026