Frankreich

Gedenken im Pariser Osten

CRIF-Präsident Francis Kalifat (l.) und Justizminister Eric Dupond-Moretti beim Entzünden der Kerzen vor dem jüdischen Supermarkt Foto: Screenshot CRIF-Video

Das CRIF, der Zentralrat der jüdischen Gemeinden in Frankreich, gedachte am Sonntag an der Porte de Vincennes der vier Todesopfer des Terroranschlags auf den Supermarkt »Hypercacher« am 9. Januar 2015.

GEISELNAHME Zahlreiche Kunden, die sich an jenem Freitag vor sieben Jahren in dem Markt für koschere Lebensmittel befanden, waren von einem mit einem Maschinengewehr bewaffneten Islamisten als Geiseln genommen worden. Der Mann ermordete vier Juden - François-Michel Saada, Philippe Braham, Yohan Cohen und Yoav Hattab - bevor ein Sonderkommando der Polizei den Markt stürmte und den Attentäter tötete.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

An der Zeremonie vor dem Supermarkt nahmen neben Vertretern der jüdischen Gemeinschaft auch zwei Minister teil. Die muslimische Gemeinde war ebenfalls vertreten. Neben dem Kaddisch und einer Schweigeminute wurde zum Schluss auch die Marseillaise, die französische Nationalhymne, abgespielt. Für jedes der Opfer wurden Kerzen entzündet.

Auch der elf Toten des Anschlags auf die Redaktion des Satiremagazins »Charlie Hébdo« zwei Tage vor dem Angriff auf den Hypercacher wurde gedacht. Beide Terroranschläge standen nicht nur in einem zeitlichen Zusammenhang zueinander. Der Attentäter im »Hypercacher« war Komplize der beiden Angreifer der Redaktionsräume des »Charlie Hébdo«.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Zudem hatte er selbst noch eine weitere Mordtat begangen und am Tag vor der Geiselnahme im jüdischen Supermarkt kaltblütig eine Polizistin ermordet. Ursprünglich wollte der Mann eine jüdische Schule angreifen. mth

London

Reporter oder doch Terroristen? BBC prüft Liste in Gaza getöteter Journalisten

Konkret geht es um 53 Personen, bei denen Verbindungen zu palästinensischen Terrororganisationen festgestellt wurden

 28.09.2026

Schweiz

Eine Sukka voller Fragen

Die Israelitische Cultusgemeinde Zürich hat ihre nichtjüdischen Nachbarinnen und Nachbarn in die Laubhütte eingeladen. Zu selbstgemachtem Hummus darf alles gefragt werden. Ein Besuch

von Nicole Dreyfus  25.09.2026

Bern

Verantwortung lässt sich nicht neutralisieren

Die Schweiz debattiert anlässlich einer Volksabstimmung über ihre Neutralität. Ein Kommentar von JA-Schweiz-Korrespondentin Nicole Dreyfus

von Nicole Dreyfus  25.09.2026

Großbritannien

»Roo the Jew«: Wayne Rooney enthüllt jüdische Wurzeln

Der frühere englische Fußballstar Wayne Rooney (40) hat in einer TV-Doku enthüllt, dass seine Großmutter mütterlicherseits jüdisch war

 24.09.2026

Ranking

Das sind die 50 einflussreichsten Juden weltweit

von Michael Thaidigsmann  23.09.2026

Buenos Aires

Argentinien: Richter ordnet Prozess wegen Terroranschlags von 1994 an

Über 32 Jahre ist es her, dass Terroristen einen Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum AMIA in Buenos Aires verübten. 85 Menschen wurden ermordet. Nun entschied ein Richter, den Prozess gegen die Verdächtigen zu eröffnen

 22.09.2026

Kanada

Schüsse vor Synagoge: Polizist und mutmaßlicher Angreifer schwer verletzt

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend, während sich rund 25 Menschen in der Sons of Jacob Synagogue zum Jom Kippur versammelt hatten

 22.09.2026

Österreich

Bericht: Wien wird zur Anlaufstelle für deutsche Juden

Wien als sicherer Hafen für Juden? Immer mehr jüdische Familien zieht es dem Vernehmen nach aus Deutschland in die österreichische Hauptstadt. Antisemitismus nimmt aber auch hier zu

 20.09.2026

Weimar

Gedenkstätte Buchenwald bittet um Spenden für Kyryl Romantschenko

Die Familie Romantschenko ist der Gedenkstätte Buchenwald seit Jahrzehnten eng verbunden. Nun benötigt der 18-jährige Kyryl Romantschenko Unterstützung

 19.09.2026