USA

Ein Hund zum Fest?

An Chanukka werden nicht nur Kerzen gezündet, sondern es wird auch gesungen. Doch es muss nicht immer das traditionelle »Maos Zur« sein.

Der amerikanische Broadway-Star, Rapper und Songwriter Daveed Diggs (38) hat zum Lichterfest nun für den Disney Channel ein Musikvideo herausgebracht: »Puppy for Chanukkah«.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Im Rap-Stil erzählt das Lied von einem Jungen, der darauf hofft, zu Chanukka einen kleinen Hund geschenkt zu bekommen. Begleitet von einer Klarinettenmelodie im Klezmer-Stil, enthält der Song auch eine Rezitation des Segens über die Chanukkia.

KULTUR Wie der Sender CNN meldete, erklärte Diggs in einer Pressemitteilung: »Ich habe mich geehrt gefühlt, als Disney Channel auf mich zukam, um eine neue Chanukka-Melodie zu entwickeln. Also nahm ich die Gelegenheit wahr, meine Liebe zur Musik und ein kleines Stück meiner Kultur mit anderen zu teilen.«

Diggs ist jüdisch und besuchte als Kind eine jüdische Schule. »Meine Mutter ist eine weiße Jüdin und mein Vater ist schwarz«, sagte Diggs 2015 gegenüber Broadway.com. »Die Kulturen schienen nie getrennt zu sein – als ich jung war, identifizierte ich mich als Jude, aber ich nahm auch die Seite meines Vaters an.«

Diggs Lied folgt den acht Tagen von Chanukka. Der rappende Junge hofft auf einen Welpen und bekommt stattdessen Socken, einen Pullover, Hüte, Handschuhe und einen Regenschirm geschenkt. Doch in der achten Nacht erhält er endlich den begehrten Hund. ja

Besuch

Milei ist in Israel, um die Botschaft in Jerusalem zu eröffnen

Der argentinische Präsident gilt als enger Verbündeter des jüdischen Staates, es ist sein dritter Besuch binnen zwei Jahren

 19.04.2026

Großbritannien

Weitere Synagoge in London angegriffen

Die Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft in Großbritannien reißen nicht ab. Ein angeblicher Drohnenangriff auf die israelische Botschaft hat sich als Falschmeldung herausgestellt

 19.04.2026

Frankreich

Französisches Gericht: Antisemitismus kein Motiv für die Vergiftung jüdischer Familie durch Nanny

Ein Gericht in Versailles sieht Antisemitismus nicht als Motiv des Versuchs einer Nanny, ihre Arbeitgeber und deren Kinder zu vergiften

 19.04.2026

Spanien

Madrid ist raus

Premier Pedro Sánchez geriert sich und seine Anti-Israel-Politik seit dem 7. Oktober 2023 als vorbildlich. Das hat nun Folgen

von Michael Ludwig  19.04.2026

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

Frankreich

43 Jahre nach Anschlag auf jüdisches Lokal: Verdächtiger Palästinenser ausgeliefert

Der Anschlag auf das »Chez Jo Goldenberg« in der französischen Hauptstadt am 9. August 1982 erschütterte das Land und seine jüdische Gemeinschaft schwer

 17.04.2026

New York

Die Tiger der Tora

Einst feierten jüdische Fußballclubs in der Bronx das Leben, und sogar Marilyn Monroe kickte den Ball. Schwarz-weiße Erinnerungen zur Einstimmung auf die WM in den USA, Kanada und Mexiko

von Helmut Kuhn  16.04.2026

Ungarn

Wer ist Péter Magyar?

Viktor Orbán hat die Wahl verloren. Sein Nachfolger strebt weitreichende Veränderungen an. Doch bei vielen Themen setzt auch Magyar auf Kontinuität

von Michael Thaidigsmann  15.04.2026

Rom

Auch die »Trump-Flüsterin« Meloni fällt in Ungnade

Eigentlich gilt Italiens Ministerpräsidentin Meloni als Politikerin mit gutem Draht zu US-Präsident Trump. Nun attackiert er sie scharf. Der Schlagabtausch könnte für Meloni jedoch von Nutzen sein

von Robert Messer  15.04.2026