Reaktionen

Brüssel und Berlin verurteilen Raketenangriffe

EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini Foto: imago images/Xinhua

Die EU hat die vom Gazastreifen ausgehenden Raketenangriffe auf Israel scharf verurteilt. »Das Abfeuern von Raketen auf die Zivilbevölkerung ist absolut inakzeptabel«, ließ die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Dienstag in Brüssel mitteilen.

Deeskalation Nun sei eine schnelle und umfassende Deeskalation notwendig, um das Leben und die Sicherheit von palästinensischen und israelischen Zivilisten zu schützen. Auch die Bundesregierung in Berlin reagierte besorgt.

Die Tötung des Militärchefs der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad durch die israelische Luftwaffe bewertete die EU in der Mitteilung nicht. Sie war dem Raketenbeschuss vorausgegangen.

Besonnenheit »Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt gegen unschuldige Zivilisten«, erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. »Besonnenheit und das ernsthafte Bemühen um eine Deeskalation müssten in der aktuell fragilen Lage oberste Priorität haben.«

Die Bundesregierung rufe dazu auf, größtmögliche Zurückhaltung zu üben und die Gewalt zu beenden. »Vermittlungsbemühungen Ägyptens und der Vereinten Nationen unterstützen wir ausdrücklich«, erklärte der Sprecher.  dpa

Vereinte Nationen

Welche Chancen hat Rebeca Grynspan?

Erstmals könnte eine Frau neue UN-Generalsekretärin werden. Mit im Rennen ist Rebeca Grynspan aus Costa Rica. Sollte sie gewählt werden, wäre sie auch die erste jüdische Person im Amt

von Michael Thaidigsmann  22.04.2026

London

Weitere Festnahmen nach Anschlägen auf jüdische Gemeinde

Binnen weniger Wochen werden mehrere jüdische Einrichtungen in London zum Ziel von Brandanschlägen. Nun meldet die Anti-Terror-Einheit der Polizei erneut Festnahmen

 21.04.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Kamele an der Limmat oder wie Zürich mit Tradition umgeht

von Nicole Dreyfus  20.04.2026

Besuch

Milei ist in Israel, um die Botschaft in Jerusalem zu eröffnen

Der argentinische Präsident gilt als enger Verbündeter des jüdischen Staates, es ist sein dritter Besuch binnen zwei Jahren

 19.04.2026

Großbritannien

Weitere Synagoge in London angegriffen

Die Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft in Großbritannien reißen nicht ab. Ein angeblicher Drohnenangriff auf die israelische Botschaft hat sich als Falschmeldung herausgestellt

 19.04.2026

Frankreich

Französisches Gericht: Antisemitismus kein Motiv für die Vergiftung jüdischer Familie durch Nanny

Ein Gericht in Versailles sieht Antisemitismus nicht als Motiv des Versuchs einer Nanny, ihre Arbeitgeber und deren Kinder zu vergiften

 19.04.2026

Spanien

Madrid ist raus

Premier Pedro Sánchez geriert sich und seine Anti-Israel-Politik seit dem 7. Oktober 2023 als vorbildlich. Das hat nun Folgen

von Michael Ludwig  19.04.2026

Iran

Iran macht Öffnung der Straße von Hormus rückgängig

Keine 24 Stunden nach der Zusage des Iran, die Straße von Hormus zu öffnen, wurde sie wieder zurückgenommen.

 19.04.2026

Frankreich

43 Jahre nach Anschlag auf jüdisches Lokal: Verdächtiger Palästinenser ausgeliefert

Der Anschlag auf das »Chez Jo Goldenberg« in der französischen Hauptstadt am 9. August 1982 erschütterte das Land und seine jüdische Gemeinschaft schwer

 17.04.2026