Social Media

Auschwitz-Komitee zieht sich von Plattform X zurück

Christoph Heubner, Exekutiv-Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees Foto: picture alliance/dpa

Das Internationale Auschwitz Komitee zieht sich mit sofortiger Wirkung von der Social-Media-Plattform X zurück. Künftig werde das Komitee über den Anbieter Bluesky kommunizieren, teilte Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner am Donnerstag in Berlin mit.

Heubner betonte, Überlebende des Holocaust empfänden die toxische Weltinterpretation von Elon Musk und seine Demokratieverachtung sowie den nicht nur antisemitischen Hass, der sich auf X immer mehr ausbreite, als zunehmend bedrohlich. »Sie möchten nicht länger Teil einer Kommunikationsmaschinerie sein, in der verbale Gewalt, Zynismus und Lüge immer dreister und alltäglicher werden«, so der Komitee-Vize.

Bluesky (Bsky) ist aus einer Initiative von Twitter hervorgegangen, dem Vorläufer der Social-Media-Plattform X. Twitter wurde 2022 von dem Unternehmer und südafrikanisch-US-amerikanischen Unternehmer und Milliardär Elon Musk übernommen und im Juli 2023 in X umbenannt.

Zunächst konnte Bluesky nur mit Einladung genutzt werden. Seit Februar dieses Jahres ist es öffentlich zugänglich. epd

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