Moskau

Anschlag auf Synagoge geplant: FSB erschießt mutmaßlichen Terroristen

FSB-Agenten visieren einen mutmaßlichen Terroristen mit ihren Maschinenpistolen an. Foto: picture alliance/dpa/Russian Federal Security Service

In Moskau haben Beamte des Föderalen Dienstes für Sicherheit (FSB) einen Verdächtigen erschossen, der Anschläge auf eine Synagoge und eine Metrostation geplant haben soll. Dies geht aus Berichten staatlicher russischer Medien hervor, die wiederum aus einer FSB-Erklärung zitierten.

Demnach versuchten Beamte, den mutmaßlichen Terroristen festnehmen. Als sich dieser widersetzte, kam es zu einer Schießerei, bei der er getötet wurde.

Nach den geplanten Anschlägen wollte sich der Verdächtige offenbar nach Afghanistan absetzen und einer Terrororganisation beitreten. Dort soll er geboren worden sein, besaß aber die russische Staatsbürgerschaft.

Material zum Bombenbau

Die staatliche und vom Kreml kontrollierte Nachrichtenagentur RIA Novosti berichtete, der Mann sei bei der Vorbereitung der Anschläge Aufklärungsaktivitäten nachgegangen. Auch kaufte er demnach Komponenten für die Herstellung von Sprengkörpern.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Verdächtigen wurden sowohl Waffen als auch Material zum Bombenbau beschlagnahmt.

Nun ermitteln die Behörden wegen des Verdachts der Vorbereitung von Terrorakten und Teilnahme an Aktivitäten einer Terrororganisation. ja

Nachruf

Zum »idealen arischen Baby« erklärt: Hessy Levinsons Taft gestorben

Der Fotograf sagte Tafts Familie damals, er habe bewusst das Foto eines jüdischen Kindes eingereicht, um die Rassenideologie der Nazis ad absurdum zu führen

von Imanuel Marcus  19.01.2026

USA

Top-Cop im Dilemma

Jessica Tisch, New Yorks erste jüdische Polizeipräsidentin, bleibt auch unter dem antizionistischen Bürgermeister Zohran Mamdani im Amt – zumindest vorerst

von Katja Ridderbusch  18.01.2026

USA

Old Shul

Bundesrichter Alvin K. Hellerstein leitet das Verfahren gegen Venezuelas Ex-Präsidenten Nicolás Maduro. Er ist 92 Jahre alt und orthodoxer Jude

von Michael Thaidigsmann  18.01.2026

Italien

Licht der Erinnerung

Die Juden Lecces wurden 1541 aus dem Königreich Neapel vertrieben. Fast 500 Jahre später wird ihre Geschichte in dem kleinen »Museo Ebraico« zu neuem Leben erweckt – dank zweier engagierter Familien

von Lydia Bergida  17.01.2026

Der Eruv kann auch teilweise aus ergänzten bei der Sigi-Feigel-Terrasse

Schweiz

Ein Eruv für Zürich

Unsichtbar im Stadtbild, spürbar im religiösen Alltag. Die größte jüdische Gemeinschaft der Schweiz spannt einen symbolischen Faden – und macht jüdisches Leben sichtbarer

von Nicole Dreyfus  16.01.2026

England

Maccabi-Fan-Bann: Ministerin entzieht Polizeichef das Vertrauen

Ein Bericht zum Agieren der West Midlands Police beim Ausschluss von Fans des israelischen Vereins Maccabi Tel Aviv vom Spiel gegen Aston Villa hat schwere Fehler zutage gefördert

 15.01.2026

Irak

Humor als Waffe

Elizabeth Tsurkov berichtet über ihre 903 Tage als Geisel einer pro-iranischen Terrormiliz und was ihr beim Überleben half

von Michael Thaidigsmann  15.01.2026

Auszeichnung

Vier Deutsche mit Obermayer Awards ausgezeichnet

Seit dem Jahr 2000 verleiht die amerikanische Obermayer-Stiftung jährlich einen Geschichtspreis an Heimatforscher und Gedenk- und Aufarbeitungsprojekte in Deutschland. In diesem Jahr werden vier Personen und eine Initiative geehrt

 13.01.2026

Jackson

Brandanschlag auf Synagoge in Mississippi

Zwei Torarollen hat das Feuer vollständig zerstört. Der Verdächtige wurde vom FBI gefasst. Er bezeichnete das Gebäude während eines Verhörs als »Synagoge Satans«.

 12.01.2026 Aktualisiert