Soziale Medien

#6MFollowers: Holocaust-Gedenkprojekt auf Instagram

Die Zionistische Weltorganisation hat ein neues Holocaust-Gedenkprojekt auf Instagram gestartet. Die Initiative #6MFollowers wende sich vor allem an junge Menschen, teilte die Organisation am internationalen Holocaust-Gedenktag mit. Das Instagram-Konto 6mfollowersproject soll sechs Holocaust-Überlebenden folgen. Ziel der Kampagne ist es, bis zum nächsten Gedenktag in einem Jahr sechs Millionen Follower zu gewinnen.

Die deutschen Nationalsozialisten und ihre Helfershelfer haben während des Zweiten Weltkrieges sechs Millionen Juden ermordet.

generation »Wir übertragen einen großen Teil unserer Aktivitäten auf soziale Medien, um die jüngere Generation mit Informationen zu versorgen«, sagte Tova Dorfman, die bei der Zionistischen Weltorganisation für Holocaust-Gedenken zuständig ist. Die Informationen über den Holocaust als historisches Ereignis seien oft sehr trocken. Man wolle die jüngere Generation erreichen, »und es sollte so lange wie möglich durch und mit den Holocaust-Überlebenden geschehen, die noch bei uns sind«.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Auf dem Instagram-Konto sollten Informationen aus dem Alltag der sechs Überlebenden Ruth Westheimer, Gidon Lev, Lily Ebert, Edith Eger, Lucy Lipiner und Sammy Steinman veröffentlicht werden. Die aus Deutschland stammende Westheimer ist in den USA als Sex-Therapeutin »Dr. Ruth« bekannt geworden.

präsenz Das Projekt sei Teil von Bemühungen, für Holocaust-Gedenken vermehrt auf soziale Medien wie Instagram, TikTok, Spotify und YouTube zu setzen, hieß es in der Mitteilung. »Um jungen Menschen Informationen zu vermitteln, muss man ihre Sprache sprechen und eine digitale Präsenz schaffen.«

Die 1897 in Basel gegründete Zionistische Weltorganisation setzt sich für den Staat Israel sowie die Rechte von Juden weltweit ein. dpa

Debatte

Zentralrat der Juden übt scharfe Kritik an Itamar Ben-Gvir

Israels rechtsextremer Minister Ben-Gvir wirbt unverhohlen für Tötungen im Gazastreifen. Das sorgt international für Entsetzen - auch beim jüdischen Dachverband in Deutschland

 18.08.2026 Aktualisiert

Portugal

Staatsanwaltschaft soll Antisemitismus-Vorwürfe an Universität Coimbra untersuchen

Auch auf dem Campus im Coimbra wird offenbar antisemitische Propaganda verbreitet. Ein jüdischer Student soll Todesdrohungen erhalten haben

 18.08.2026

USA

Die berühmteste Nähmaschine der Welt

Vor 175 Jahren ließ Isaac M. Singer seine »Sewing Machine« patentieren – und löste damit in der Textilindustrie und in Privathaushalten eine Revolution aus

von Sarah Thalia Pines  17.08.2026

Bern

Verantwortung lässt sich nicht neutralisieren

Die Schweiz debattiert anlässlich einer Volksabstimmung über ihre Neutralität. Ein Kommentar von JA-Schweiz-Korrespondentin Nicole Dreyfus

von Nicole Dreyfus  16.08.2026

Los Angeles

Rekord-Deal in der NBA: Iger und Kushner kaufen die LA Lakers

Die beiden jüdischen Geschäftsmänner Bob Iger und Joshua Kushner übernehmen das Basketball-Team für 12,5 Milliarden US-Dollar

 16.08.2026

Österreich

Vermisste Israelinnen in Wien: Polizei stellt Suche ein

Europol hat die Ermittlungen im Fall der in Wien vermissten Israelinnen übernommen. Auch der Mossad soll vor Ort sein. Es wird davon ausgegangen, dass Mutter und Tochter nicht mehr in der Stadt sind

 14.08.2026

Antisemitismus

»Schade, dass Hitler den Job nicht vollendet hat«

Ein Mann aus Irland äußerte sich bei einer Begegnung mit jüdischen Touristen in einem französischen Supermarkt antisemitisch und drohte dem Paar gar mit Erschießung.

 14.08.2026

Wien

Vermisste Israelinnen: Gerüchte sorgen für Aktiensturz

Im Fall der vermissten Mutter und Tochter in Österreich haben Gerüchte in den sozialen Medien zu einem Kurssturz bei der israelischen Bank geführt, bei der eine der Frauen arbeitet

 13.08.2026

Italien

Ein Tempel für alle

Über der Biennale in Venedig schwebt eine Synagoge. Was sich die ukrainische Künstlerin Anna Kamyshan dabei dachte und wie sie es geschafft hat

von Sophie Albers Ben Chamo  13.08.2026