Terror

Zwei Israelis sterben bei Raketeneinschlag

In diesem Gebäude in Aschkelon wurden sechs Menschen verletzt. Foto: Flash90

Zwei Israelinnen sind getötet worden, als eine Rakete aus dem Gazastreifen ihr Haus in Aschkelon direkt traf. Sechs weitere Menschen wurden bei diesem Angriff der Terrororganisation Hamas verletzt.

Auch eine Schule in der Stadt wurde getroffen. Zur Zeit des Einschlages sei das Gebäude allerdings leer gewesen, gab die Feuerwehr an. Im Krankenhaus der Hafenstadt werden derzeit 61 Verletzte behandelt.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

MINUTEN Die Terrorgruppen im Gazastreifen feuern weiterhin ohne Unterlass auf Israel. Ein Hamas-Sprecher rühmte sich, »in fünf Minuten 137 Raketen« abgeschossen zu haben. »Und wir haben noch viele mehr.«  

Zuvor hatte die IDF in einer Gemeinschaftsaktion mit dem Inlandsgeheimdienst den Verantwortlichen der Raketenkoordination des Islamischen Dschihad, Samach Abed El-Mamluk, gezielt getötet, um Israels Bürger zu schützen und weitere Anschläge zu verhindern. Sie hätten eine Wohnung in die Luft gesprengt, nachdem klar war, dass sich El-Mamluk dort aufhielt.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Dabei seien weitere offizielle Mitglieder der Terrororganisation ums Leben gekommen, heißt es vonseiten der israelischen Armee. Das Gesundheitsministerium in Gaza gibt die Zahl der Toten in der Enklave bislang mit 26 an. Es habe zudem mehr als 100 Verletzte gegeben.

Mittlerweile sind innerhalb von 24 Stunden mehr als 250 Geschosse auf israelisches Kernland geflogen. Die Hamas wagt sich mit ihren Angriffen immer weiter voran: Am Nachmittag gelangten Raketen bis in die Hafenstadt Aschdod, etwa 38 Kilometer von Tel Aviv entfernt.

»Es geht darum, dass die Menschen im Süden in Sicherheit leben können.«

Stabschef Aviv Kochavi

KAMPAGNE Kurz darauf gab Stabschef Aviv Kochavi seine Einschätzung der Lage ab und sprach davon, dass sich »alle Einheiten auf eine ausgeweitete Kampagne von unbestimmter Zeit vorbereiten müssen«. Er ordnete Attacken auf die Anlagen von Hamas und vom Islamischen Dschihad an. Es werden weitere Ziele hinzukommen.

Außerdem ließ die Gaza-Division der IDF in mehreren Bereichen verstärken. Derweil sind bereits 5000 Reservisten der IDF eingezogen worden. »Es geht dabei darum, dass die Menschen im Süden in Sicherheit leben können«, fügte Kochavi hinzu.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

HÄUSER Währenddessen sind alle Bewohner der Region um den Gazastreifen bis nach Aschdod aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben. Der Bürgermeister von Aschkelon, Tomer Glam, rief die Städter auf, sich nicht aus den geschützten Räumlichkeiten fortzubewegen. Diese Anordnung gelte bis auf unbestimmte Zeit.

Noch heute will sich auf Bitten der Palästinensischen Autonomiebehörde und Jordaniens die Arabische Liga treffen, um die Eskalation zwischen Israel und Gaza zu besprechen. In der Vergangenheit hatte unter anderem Ägypten oft zwischen Jerusalem und der Hamas vermittelt.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Bei einem Treffen mit Botschaftern der Europäischen Union sagte Israels Präsident Reuven Rivlin: »Gestern wurde Jerusalem attackiert. Seitdem wurden zig Raketen auf unsere Städte geschossen, und Tausende von Kindern sitzen mit ihren Eltern in Schutzbunkern. Kein Land der Welt würde diese Situation akzeptieren. Wir werden alle nötigen Schritte unternehmen, um unsere Bürger zu verteidigen«.

verschärfung Unterdessen hat Ministerpräsident Benjamin Netanjahu eine Verschärfung der Angriffe im Gazastreifen angekündigt. Hamas werde »Schläge bekommen, die sie bislang nicht erwarten«, sagte er am Dienstag nach einer Lagebesprechung mit Militärs. »Wir sind mitten im Kampf.«

Angesichts gewalttätiger Auseinandersetzungen wandte sich Netanjahu auch an arabische Israelis. Es werde für Ordnung gesorgt, führende Vertreter der arabischen Öffentlichkeit sollten die Gewalttaten verurteilen und alles tun, um die Ruhe wiederherzustellen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Westjordanland

Zwei israelische Soldaten sterben bei Terroranschlag

Ron Yonatan Roytman (23) und Yuval Shai Svilem (20) erlagen ihren Verletzungen. Drei weitere IDF-Soldaten wurden in dem Feuergefecht verletzt

 23.10.2026

Terroranschlag bei Hebron

Netanjahu kündigt größte Militäraktion im Westjordanland seit 1967 an

»Die gesamte terroristische Infrastruktur wird aufgespürt und zerstört«, erklärt der Ministerpräsident am Anschlagsort im Westjordanland

 23.10.2026 Aktualisiert

Westjordanland

Terroranschlag nahe Hebron: Was bislang bekannt ist

Bei dem Angriff starben zwei israelische Soldaten, drei wurden verletzt. Die Angreifer konnten getötet werden

 23.10.2026 Aktualisiert

Demokratie

Auf der Zielgeraden

Am 27. Oktober werden die Parteien anhand von Buchstaben auf den Wahlzetteln gewählt. Politische Notizen und Personalien

von Sabine Brandes  23.10.2026

Zeitungsinterview

Ronald Lauder rechnet mit Netanjahu ab: »Er hat Politik über Frieden gestellt«

»Eines der Dinge, die Israel im Vergleich zu anderen Ländern so besonders gemacht haben, war seine echte Demokratie«, so der WJC-Präsident. »Was wir jetzt erleben, erinnert eher an eine Bananenrepublik«

 23.10.2026

Westjordanland

Israel macht Hamas für Anschlag bei Hebron verantwortlich

Drei Menschen wurden bei dem Angriff auf einen Kontrollposten im Westjordanland verletzt, zwei getötet. Die Terroristen sollen der Hamas angehört haben

 23.10.2026 Aktualisiert

Tel Aviv

Angehörige der Opfer des 7. Oktober wollen Wähler an Schicksale erinnern

Zu den Teilnehmern gehört Jochewed Lifschitz, die zusammen mit ihrem Mann Oded nach Gaza verschleppt worden war. Die Hamas ermordete ihn in Geiselhaft

 23.10.2026

Jerusalem

Zehntausende Israelis reisen für die Parlamentswahl aus dem Ausland an

Die Initiative Fly&Vote spielt eine große Rolle. Sie musste sich gegen eine Klage des Likud wehren

 23.10.2026

Westjordanland

Nach Terroranschlag: Israel bereitet Abriegelung des Westjordanlandes vor

An einem IDF-Kontrollpunkt bei Hebron schossen zwei 27-jährige Palästinenser auf Menschen. Bei dem Anschlag wurden mehrere Menschen verletzt. Die beiden Attentäter wurden von Soldaten erschossen

 23.10.2026 Aktualisiert