Tel Aviv

Zustand von Ariel Scharon verschlechtert

Ariel Scharon: seit 2006 im Koma Foto: dpa

Der Zustand von Ariel Scharon wird als »ernst und kritisch« bezeichnet. Das sagte der behandelnde Arzt, Professor Zeew Rothstein, bei einer Pressekonferenz im Tel Haschomer Hospital bei Tel Aviv. Ariel Scharons Familie, darunter seine beiden Söhne, befänden sich an seinem Krankenbett. »Arik ist bis heute ein Kämpfer und hat in den vergangenen Jahren während seiner Behandlung viele kritische Augenblicke überlebt«, sagte der Professor, der seinen Patienten wegen »tiefer Sympathie« beim Vornamen nannte.

Wegen seines Alters und allgemeinen Zustands nach acht Jahren Koma infolge eines Schlaganfalls erhalte Scharon keine Behandlung mit Dialyse, trotz des Versagens seiner Nieren. Mehrere weitere lebenswichtige Körperfunktionen seien zusammengebrochen, sagte er, ohne Einzelheiten zu nennen. Deshalb bestehe »akute Lebensgefahr«. Der Professor wollte jedoch keine genauere Prognose abgeben und sprach nur pessimistisch von einem »Wandel zum Schlimmsten«.

Scharon war zwischen 2001 und 2006 israelischer Premierminister und hatte in seiner Regierungszeit im Jahr 2005 den Gazastreifen räumen lassen.

Vatikan

Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem lädt Papst Leo nach Jerusalem ein

Rund zwei Millionen Menschen besuchen jährlich die Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem, die der versuchten Vernichtung des jüdischen Volkes in Nazi-Deutschland gewidmet ist. Nun wurde auch der Papst dorthin eingeladen

 24.03.2026

Nahost

Sechs Verletzte bei iranischen Raketenangriffen auf Tel Aviv

Selbst Abgeordnete der Knesset mussten eine Parlamentssitzung unterbrechen und zeitweise Schutzräume aufsuchen

 24.03.2026

Nach Telefonat mit Donald Trump

Israel kündigt nach Telefonat mit Trump Fortsetzung der Angriffe im Iran an

»Wir zerschlagen das Raketenprogramm und das Atomprogramm und treffen die Hisbollah weiterhin hart«, sagt der Ministerpräsident Israels

 24.03.2026

Gesellschaft

Der Krieg im Kopf

Wer am meisten leidet: Eine aktuelle Studie zeigt höchste Stresswerte bei arabischen Israelis und Frauen

von Sabine Brandes  23.03.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« reagiert auf Rüge des Deutschen Presserats

19 Rügen verteilt der Presserat an die deutsche Medienlandschaft. Eine davon geht an die »Jüdische Allgemeine« - wegen angeblicher gravierender Ehrverletzung eines in Gaza getöteten Journalisten

 23.03.2026

Iran

Krieg ohne Ende?

Nach drei Wochen intensiver Kämpfe wird die Frage nach einer Exitstrategie lauter

von Sabine Brandes  23.03.2026

Krieg gegen Iran

Netanjahu frustriert über Aufstand-Versprechen des Mossad

Der Geheimdienst hatte Szenarien entwickelt, mit denen das Regime in Teheran gestürzt werden sollte. Doch der Erfolg ist bisher ausgeblieben

 23.03.2026

Luftfahrt

Flugverkehr in Israel: Drastische Einschränkung der Passagierzahlen

Kurz vor Pessach steigt üblicherweise die Nachfrage nach Flügen deutlich an. Die Sicherheitslage verhindert die meisten Pläne für internationale Reisen

 23.03.2026

Nahost

Iran weitet Angriffe aus: Luftalarm im Norden Israels

Die Lage im Überblick

 23.03.2026