Enzyklopädie

Wikipedia sperrt Benutzer wegen unlauterer Beeinflussung

Startseite der Wikipedia Foto: picture alliance / AA

Das »Arbitration Committee« von Wikipedia hat zwei Benutzer dauerhaft gesperrt und Beschränkungen für drei weitere eingeführt. Diese Maßnahmen beziehen sich auf Fälle von sogenanntem »Canvassing« im Themenbereich Israel/Palästina. Das berichtet die »Jerusalem Post«.

Beim Canvassing handelt es sich um den Versuch, andere Nutzer gezielt in eine Diskussion über eine Bearbeitung einzubinden, um deren Ausgang zu beeinflussen. Wikipedia betrachtet dies als unangemessenes Verhalten, da es den Konsensprozess stören kann. Das Arbitration Comittee ist ein gewähltes Gremium, das sich bei Konflikten zwischen Nutzern einschaltet.

Der Ausschuss hob insbesondere Fehlverhalten außerhalb der Plattform hervor, bei dem die Benutzer Bearbeitungen im Themenbereich Israel/Palästina vorgenommen und andere ermutigt hätten, gegen bestehende Einschränkungen zu verstoßen. Der Fall reiht sich ein in systematische Versuche, das englischsprachige Wikipedia zuungunsten Israels umzuschreiben.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Das X-Konto »Wikibias«, das anti-israelische Tendenzen auf Wikipedia untersucht, begrüßte die Entscheidung. Es kritisierte jedoch, dass weitere »toxische Benutzer« nach wie vor Inhalte manipulierten, etwa in Artikeln wie »Einsatz von menschlichen Schutzschilden durch die Hamas«. »Es ist höchste Zeit, dass das Arbitration Committee alle Bearbeitungen gründlich untersucht und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zieht«, so die Plattform »Wikibias«. ja

Bildung

Handys weg!

In Tel Avivs Schulen müssen Mobiltelefone künftig im Schließfach bleiben

von Sabine Brandes  24.09.2026

Politische Einflussnahme

»Katargate« bringt Netanjahu und sein engstes Umfeld unter Druck

Neue, brisante Informationen zur Affäre um mutmaßliche Verbindungen zwischen Mitarbeitern des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und Katar könnten weitreichende Folgen haben

 24.09.2026

Terror-Infrastruktur

Tunnelschacht und Waffen im Westjordanland entdeckt

Ermittler nahmen vier Personen fest, die sich am Fundort befanden. Sie wurden zur weiteren Befragung mitgenommen

 24.09.2026

Tel Aviv

Fall eines Grenzpostens erleichterte Hamas-Angriff auf Be’eri

Einer Untersuchung zufolge war die Einheit nicht auf einen groß angelegten Überraschungsangriff vorbereitet

 24.09.2026

Jerusalem

Wahlausschuss schließt arabische Parteien und Kandidaten von Israels Wahl aus

Im Mittelpunkt des Verfahrens stand ein Artikel des Kandidaten Abu Shehadeh. Darin bezeichnete er den Hamas-Angriff vom 7. Oktober als »ein wichtiges historisches Ereignis in militärischer, politischer und strategischer Hinsicht«

 24.09.2026

Debatte

Wehret den Anfängen gilt rechts und links

Ein Offener Brief an Bischof Christian Stäblein vom Evangelischen Arbeitskreis der CDU Berlin/Brandenburg

von Cornelia Seibeld  24.09.2026 Aktualisiert

Westjordanland

Sohn von Israels US-Botschafter bei Anschlag schwer verletzt

Neria Leiter benötige »ein Wunder«, um zu überleben, erklärt sein Vater

 24.09.2026

Ranking

Das sind die 50 einflussreichsten Juden weltweit

von Michael Thaidigsmann  23.09.2026

Wohltätigkeit

Gal Gadot ganz großzügig

Die Hollywood-Schauspielerin spendet Geld vom Genesis-Preis an Organisationen für die Rehabilitation psychisch Kranker

von Sabine Brandes  23.09.2026