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Weihnachtsmann, Waffen, Essen

Santa Claus ist schon in Israel unterwegs. Foto: Roee Peretz and Omri Mesika

Weihnachtsmann
Zwar ist noch etwas Zeit, bis es weihnachtet, doch der israelische Santa Claus ist bereits unterwegs. In Zusammenarbeit mit dem Tourismusministerium in Jerusalem und der touristischen Abteilung der Golan Economic Society filmte der Jerusalemer Weihnachtsmann Issa Anis Kassissieh in den Golanhöhen kürzlich saisonale Grüße. Issa, ein Absolvent der Santa Claus School in Michigan, USA, ist bereits seit sechs Jahren als »Holy Land Santa« offizieller Weihnachtsbotschafter. Den Golan habe der frühere Basketballspieler in diesem Jahr als szenischen Hintergrund ausgewählt, »weil die Gegend voller Obstplantagen, heiliger Stätten, Wasserquellen und dem atemberaubenden Ausblick über den See Genezareth so außergewöhnlich ist«.

Waffen
Die Operation »Ocean« läuft auf Hochtouren. Die von der Regierung ins Leben gerufene Initiative, mit der die Gewalt in der arabischen Gesellschaft eingedämmt werden soll, verzeichnet erste Erfolge. In der vergangenen Woche wurden im Zuge einer verdeckten Aktion in mehreren Ortschaften Dutzende von illegalen Waffen sichergestellt. Premierminister Naftali Bennett sagte: »Wir haben der exzessiven Gewalt und den arabischen Gesetzesbrechern den Krieg erklärt!« In den vergangenen Jahren hätten sich in den Gemeinden die größten Waffenlager des Nahen Ostens gebildet, führte er aus. »Und wir werden die jetzt auseinandernehmen.«

Diabetes
Die medizinische Fakultät der Bar-Ilan-Universität und die Russell-Berrie-Stiftung haben die Gründung eines umfassenden Programms in Sachen Diabetes verkündet. »Sphere« soll vor allem die sozial schwächeren Gruppen in der Region Galiläa im israelischen Norden erreichen. Darüber hinaus werden Innovationen in der Behandlung der chronischen Krankheit gefördert, die Menschen weltweit zugutekommen sollen. Die Stiftung hat 20 Millionen US-Dollar für Sphere zur Verfügung gestellt.

Löschzüge
Israel bereitet sich auf weitere Waldbrände vor. In der vergangenen Woche erhielt der Jüdische Nationalfonds (KKL-JNF) vier hochentwickelte Löschzüge, gestiftet von amerikanischen und europäischen jüdischen Gemeinden. Die neuen Fahrzeuge, die im Kibbuz Nir Am übergeben wurden, sind mit einer speziellen Offroad-Technologie ausgestattet und für unzugängliches Waldgebiet designt. Sie verfügen unter anderem über größere Wassertanks, eine Fahrautomatik sowie Motoren, die weniger Abgase produzieren und dabei mehr Leistung bringen. Bei der feierlichen Übergabe mit dabei waren der Vorsitzende des Weltverbandes von KKL-JNF, Avraham Duvdevani, und Vertreter verschiedener Gemeinden im Süden des Landes. »Es ist aufregend, die vier neuen Löschzüge hier, nah am Gazastreifen, in Aktion zu sehen, wo es in der Vergangenheit eine Vielzahl von Waldbränden gegeben hat«, sagte Duvdevani.

Essen
Auch Politiker haben Hunger. Deshalb hatte Knessetpräsident Mickey Levy kürzlich ausnahmsweise erlaubt, während der nächtelangen Debatten zum Haushalt Speisen mitzubringen. Doch: »In den vergangenen Tagen mussten wir mitansehen, dass Parlamentarier regelmäßig Speisen und Getränke mit in den Plenarsaal bringen. Das beschädigt das öffentliche Ansehen des ehrwürdigen Hauses«, so Levy. Außerdem könne das Mobiliar beschädigt werden. Der Likud-Abgeordnete David Bitan brachte als Antwort ganze Tabletts voller Schokoküsse, genannt Krembo, mit in die Knesset. Seine Argumentation: »Eine Süßigkeit ist kein Essen.«

Fund
Der Leichnam eines Mannes ist am vergangenen Wochenende am Migdal-Strand am See Genezareth gefunden worden, wie die Polizei mitteilte. Die herbeigerufenen Rettungskräfte stellten den Tod fest. Angaben, wie und wann der Mann gestorben ist, gibt es bislang nicht. Die sterblichen Überreste sind in die forensische Anstalt Abu Kabir gebracht worden. Derzeit gibt es etwa 600 vermisste Personen in Israel. Jährlich werden Tausende von Vermisstenanzeigen gestellt. Die überwiegende Zahl wird nach wenigen Tagen allerdings wieder eingestellt, da die betreffende Person aufgetaucht ist.

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