Jason Greenblatt

US-Nahostbeauftragter tritt ab

Jason Greenblatt (l.) mit Israels Premier Benjamin Netanjahu Foto: Flash 90

Der US-Nahostbeauftragte Jason Greenblatt zieht sich von seinem Posten zurück - vor der Vorlage des lange erwarteten Nahost-Friedensplans. US-Präsident Donald Trump schrieb am Donnerstag auf Twitter, Greenblatt verlasse die Regierung, um künftig im Privatsektor zu arbeiten. Genauer äußerte er sich nicht.

Trump schrieb weiter, Greenblatt sei ein loyaler und großartiger Freund und ein fantastischer Jurist. Sein Einsatz für Israel und Frieden im Nahen Osten werde unvergessen bleiben. Greenblatt schrieb auf Twitter, die Arbeit in der Regierung sei ihm eine große Ehre gewesen.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Greenblatts Abgang kommt zu einem bemerkenswerten Zeitpunkt. Seit Langem wird die Vorlage eines Friedensplans zur Lösung des Nahost-Konfliktes zwischen Israel und den Palästinensern erwartet. Trump hatte einen solchen Plan bereits vor seinem Amtsantritt im Januar 2017 angekündigt. Mit der Ausarbeitung betraute Trump später Greenblatt und seinen Schwiegersohn Jared Kushner.

Die Palästinenser werfen der US-Regierung vor, auf der Seite Israels zu stehen und kein unparteiischer Vermittler zu sein. Die Palästinenserführung hat bereits erklärt, den Friedensplan in jedem Fall abzulehnen.

Wann dieser nun kommt, ist weiter unklar. Trump hatte Ende August am Rande des G7-Gipfels im französischen Biarritz vage eine Präsentation des Friedensplans noch vor der israelischen Parlamentswahl am 17. September in Aussicht gestellt. Greenblatt wiederum hatte kurz darauf erklärt, man habe entschieden, den Plan nicht vor der Wahl zu veröffentlichen - auch nicht Teile davon.  dpa/ja

https://twitter.com/jdgreenblatt45/status/1169638621512654848

Nachrichten

Flüge, Preis, Kritik

Meldungen aus Israel

von Sabine Brandes  25.03.2026

Krieg

Iran beschießt Israel erneut mit Raketen

Bislang gibt es keine Berichte über Opfer

 25.03.2026

Israel

Regierung stimmt Bau einer permanenten US-Botschaft in Jerusalem zu

Ein Grundstück im sogenannten Allenby-Komplex wird für das Vorhaben bereitgestellt

 25.03.2026

Nachrichten

Vermisst, Einmischung, Deal

Kurzmeldungen aus Israel

von Sabine Brandes  24.03.2026

Israel

Lex Haredim auf Eis

Zustimmung zum Kriegshaushalt erkauft

von Sabine Brandes  24.03.2026

Libanon

Israel will Gebiet bis Litani-Fluss kontrollieren

Der israelische Verteidigungsminister will die Pufferzone zwischen Israel und der Hisbollah vergrößern

 24.03.2026

Tel Aviv

NGO warnt vor Begnadigung Netanjahus

Die Organisation Movement for Quality Government fordert Kulturminister Eliyahu auf, von einer Begnadigungsempfehlung an Staatspräsident Isaac Herzog abzusehen

 24.03.2026

Nahost

Libanon weist iranischen Botschafter aus

Die Lage zwischen der Hisbollah und Israel spitzt sich immer weiter zu. Die Regierung in Beirut trifft nun weitere Maßnahmen, um den iranischen Einfluss einzudämmen

 24.03.2026

Dating

Dating-Plattform OKCupid startet hebräische Version

Ein Schwerpunkt liegt auf der Einbindung traditioneller und religiöser Nutzergruppen

 24.03.2026