Gaza/Israel

Terrorgruppe kündigt Übergabe einer Geisel-Leiche an

Am 20. Februar sollten die Hamas-Terroristen die Leichen von Shiri, Kfir und Ariel Bibas sowie von Oded Lifschitz übergeben. Die sterblichen Überreste von Shiri Bibas fehlten zunächst. Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Eine kleinere Terrororganisation im Gazastreifen will nach eigenen Angaben am Donnerstag eine israelische Leiche übergeben. Die mit der Hamas verbündeten al-Nasser-Salah-al-Din-Brigaden erklärten, es handle sich um die sterblichen Überreste eines 50 Jahre alten Mannes.

Die Übergabe seiner Leiche ist israelischen Medien zufolge im Rahmen der ersten Phase des Abkommens zwischen Israel und der Hamas vorgesehen.

Zuvor hatte die Hamas mitgeteilt, es sei eine Einigung über die ins Stocken geratene erste Phase des Waffenruhe-Abkommens erzielt worden. Die geplante Entlassung palästinensischer Häftlinge aus israelischen Gefängnissen, die Israel vor einigen Tagen ausgesetzt hat, solle zeitgleich mit der Übergabe von Leichen israelischer Geiseln erfolgen, teilte die Hamas mit.

Lesen Sie auch

Betroffen sind insgesamt 602 palästinensische Häftlinge. Sie hätten ursprünglich am Samstag im Austausch für sechs israelische Geiseln freikommen sollen.

Israelische Medien hatten zunächst berichtet, vier Leichen israelischer Geiseln sollten am heutigen Mittwoch übergeben werden. Aus Kreisen der Hamas im Gazastreifen hieß es, dies solle nun in der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag erfolgen. Laut dem Waffenruhe-Abkommen war vorgesehen, dass die vier Leichen am Donnerstag im Rahmen der ersten Phase des Deals an Israel übergeben werden. Die vier Leichen sind die letzten, die im Rahmen der ersten Phase des Abkommens übergeben werden sollen.

Aus Israel gab es zunächst keine offizielle Bestätigung für eine Einigung mit der Hamas-Terroristen. dpa/ja

Natur

Gefährliche Ameise

Die invasive Afrikanische Großkopfameise breitet sich schnell aus und kann Ökosysteme sowie die Landwirtschaft schädigen – jetzt wurde sie in Haifa gefunden

 29.10.2026

Jerusalem

Wahl in Israel: Behörden sehen keine Beweise für Betrug

Den Vorwurf der ausländischen Einflussnahme auf die Knesset-Wahl nimmt die Wahlkommission aber ernst

 29.10.2026

Jerusalem

Lieberman: »Nicht mit Bibi und nicht mit Tibi«

Der Chef von Israel Beiteinu schließt eine Zusammenarbeit mit Netanjahu und den arabischen Parteien aus – und fordert eine rein zionistische Koalition

von Sabine Brandes  29.10.2026

Jerusalem

Israels Wahlkommission fordert Untersuchung möglicher ausländischer Einflussnahme

»Es wurden ernsthafte Verdachtsmomente an mich herangetragen«, sagt der Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission, Noam Sohlberg

 29.10.2026

Jerusalem

Herzog will Neuwahlen vermeiden

Angesichts der unklaren Mehrheitsverhältnisse appelliert der israelische Präsident an die politischen Lager, sich bei den anstehenden Koalitionsverhandlungen kompromissbereit zu zeigen

 29.10.2026

Jerusalem

Auszählung der »Sonderstimmen« in Israel hat begonnen

Die Stimmen von Soldaten, medizinischem Personal, Patienten sowie israelischen Diplomaten im Ausland könnten die Sitzverteilung in der Knesset noch verändern

 29.10.2026

Jerusalem

Wahl-Patt in Israel: Netanjahu und Eisenkot suchen Partner

Kein Lager hat eine Mehrheit, die Regierungsbildung dürfte schwierig werden. Während erste Gespräche laufen, erhebt Netanjahus Partei schwere Wahlbetrugsvorwürfe

 29.10.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  28.10.2026

Nachrichten

Auszählung, Expats, Einmischung

Kurzmeldungen aus Israel

von Sophie Albers Ben Chamo  28.10.2026