Hohe Feiertage

Tel Aviv bietet Synagogen öffentlichen Raum für Feiertagsgebete

An Rosch Haschana blasen wir das Schofar und sprechen den Segensspruch. Foto: Getty Images / istock

Jüdische Gemeinden in Tel Aviv sollen an den kommenden hohen jüdischen Feiertagen ihre Gebete auf den nahegelegenen öffentlichen Raum ausdehnen dürfen. Dies sei Teil der Bemühungen der Stadt, Gottesdienste trotz der Covid-19-Einschränkungen für öffentliche Versammlungen zu ermöglichen, erklärte die Stadt.

Die Regelung soll für Rosch Haschana, Jom Kippur, Sukkot und Simchat Tora gelten. Die Stadt werde den Synagogen bei der Logistik helfen, einschließlich Zugang zu Strom, Bereitstellung von Stühlen und Schattenplätzen. Die Verteilung der Gebetsorte werde in Zusammenarbeit mit dem Religionsrat der Stadt nach den Bedürfnissen der rund 450 Synagogen in der Stadt erfolgen.

Der Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, bezeichnete das Recht auf Gebet und religiöse Versammlung als fundamental.

Wegen Corona müssen viele Synagogen ihre Gebete in mehrere Gruppen von jeweils einem Minjan unterteilen. Die Stadt kündigte daher an, in den kommenden Wochen, kostenlose Kurse im Blasen des Schofars (Widderhorn) anzubieten, um die Durchführung der Feiertagsgottesdienste zu erleichtern.

Der Bürgermeister von Tel Aviv, Ron Huldai, bezeichnete das Recht auf Gebet und religiöse Versammlung als fundamental. Es werde alles getan werden, um tausenden Betern zu ermöglichen, die Pflichten der Feiertage auch unter den geltenden Einschränkungen zu ermöglichen. kna/ja

Jerusalem

NGO Monitor: Umbenennungen sollen Sanktionen gegen Terror-Verbindungen umgehen

Betroffen sind vor allem Organisationen, denen Verbindungen zur Hamas oder zur PFLP vorgeworfen werden. Was bedeutet dies für die Wirksamkeit von Sanktionssystemen?

 18.09.2026

Ranking

Jerusalem Post: Das sind die 50 einflussreichsten Juden weltweit

von Michael Thaidigsmann  18.09.2026

Social Media

Nach weltweiten viralen Song: Hasswelle gegen israelische Band Temper City

Der Song der israelischen Band wird zum Welthit – bis die Herkunft der Musiker bekannt wird. Dann beginnt im Netz der Boykott

von Sabine Brandes  18.09.2026

Luftfahrt

SAS streicht geplante Direktflüge zwischen Kopenhagen und Tel Aviv

Welche Begründung liefert die skandinawische Fluglinie für ihren Kurswechsel?

 18.09.2026

Terrorismus

Die Huthi bedrohen den Hafen von Eilat

Die Kontrolle über eine der wichtigsten Handelsrouten droht sich zu verschärfen – mit Folgen für Israels Seehandel, Versorgung und Lebenshaltungskosten

von Sabine Brandes  18.09.2026

Reaktion

»Wir dürfen nicht dulden, dass Ausländerkriminalität, Judenhass an der Tagesordnung sind«

Kanzler Merz sprach in Berlin über Migration und den grassierenden Judenhass im Land

 17.09.2026

Wuppertal

Brandanschlag auf Synagoge

Nach ersten Erkenntnissen handelte der polizeibekannte Mann mit afghanischer Staatsangehörigkeit allein

 18.09.2026 Aktualisiert

Gesellschaft

20.000 neue Olim – auch aus Deutschland

Die Jewish Agency verzeichnete im jüdischen Jahr 5786 Einwanderer aus 100 Ländern. Besonders viele kamen aus Russland, Frankreich und den USA

von Sabine Brandes  17.09.2026

Tel Aviv

Heikle Bergung eines 2000 Jahre alten Ritualbads in Israel

Mit Spezialkran und viel Fingerspitzengefühl: In Israel wird eine 25 Tonnen schwere Mikwe aus der Erde gehoben. Stahlträger halten das antike Bauwerk zusammen – die heikle Bergung gelingt unbeschadet

 17.09.2026