Israel

Siedlerpionier verstorben

Der Anwalt, Aktivist und Politiker Elyakim Haetzni ist am Sonntag im Alter von 96 Jahren verstorben. Der »Vater der Siedlerbewegung«, wie ihn viele nannten, wurde am Montag in Hebron beigesetzt.

Haetzni ist 1926 als Georg Bombach in Kiel geboren worden. 1938 verließ er Deutschland und ging nach Palästina. Dort schloss er sich der Haganah-Bewegung an. In Israel studierte er Jura, war als Rechtsanwalt tätig.

Haetzni ist 1926 als Georg Bombach in Kiel geboren worden. 1938 floh er von Deutschland nach Palästina.

1967 wurde er einer der Pioniere der Siedlerbewegung, zog später selbst nach Kiryat Arba bei Hebron. Er engagierte sich im Yescha-Siedlerrat, war in den 90er -Jahren als Abgeordneter der nationalistischen Techija-Partei Mitglied der Knesset. 

Der ehemalige israelische Premierminister Benjamin Netanjahu drückte seine »tiefe Trauer« aus und würdigte Haetznis »Liebe für das Land Israel«.

Die »Times of Israel« zitierte Verteidigungsminister Benny Gantz mit den Worten: »Haetzni war ein Mann, der von seinen Werten geleitet wurde. Er handelte leidenschaftlich nach seinen Überzeugungen und vergaß dabei nie, jedem Menschen gegenüber menschlich zu sein.« ja

Terror

Hisbollah greift Israel an: Mehrere Soldaten verletzt

Im Norden des jüdischen Staates werden zwei Soldaten in Krankenhäuser gebracht. Einer von ihnen ist schwer verwundet. Ein weiterer Soldat wird im Süd-Libanon getroffen

 08.05.2026

Vorwurf

»Kult-Rabbi« aus Meron verhaftet

Ein Gemeindeführer der Breslov-chassidischen Bewegung soll seine Autorität für sexuelle Übergriffe missbraucht haben

von Sabine Brandes  08.05.2026

Gesellschaft

Regierung will Rückkehrrecht ändern

Entsprechend des Entwurfs sollen künftig nur noch orthodoxe Übertritte zum Judentum anerkannt werden

von Sabine Brandes  08.05.2026

Tel Aviv

Erster Hantavirus-Fall in Israel registriert

Die betroffene Person soll sich vor mehreren Monaten während eines Aufenthalts in Osteuropa angesteckt haben

 08.05.2026

Jerusalem

Bennett verklagt Ministerin und Fernsehsender wegen Behauptungen über psychische Erkrankung

Der Oppositionspolitiker fordert laut israelischen Medienberichten Schadenersatz in Höhe von zwei Millionen Schekel (0,59 Millionen Euro)

 08.05.2026

Jerusalem/Washington D.C./Ankara

Israel und USA wollen neue Gaza-Flottille stoppen, bitten Türkei um Hilfe

Konkret geht es demnach um 15 Boote, die sich in türkischen Häfen befinden und Teil der sogenannten »Global Sumud Flotilla« werden sollen

 08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Tel Aviv

Sirenen und Schlagzeilen

Unsere Israel-Korrespondentin Sabine Brandes über das Arbeiten im Ausnahmezustand

von Sabine Brandes  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026